09.05.2019 12:53 |

Temperaturen sinken

Noch mehr Regen: Eisheilige verpatzen Muttertag

Die Eisheiligen Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia, die laut Bauernregel an ihren Gedenktagen vom 12. bis 15. Mai für Kälteeinbrüche sorgen, leisten heuer wohl ganze Arbeit: Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik sinken in der kommenden Woche die Temperaturen wieder, das Wetter bleibt wechselhaft. Der am Sonntag bevorstehende Muttertag fällt damit wortwörtlich ins Wasser.

Am Freitag kann man eventuell noch Glückshormone tanken, bevor man das Wochenende am besten auf der Couch verbringt. Bis zum Abend wechseln in ganz Österreich Sonnenschein und ein paar dichtere Wolken. Allerdings muss zeitweise mit Regenschauern gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt um 2000 Meter Seehöhe. Mitunter können auch Gewitter niedergehen. Der Wind kommt aus westlichen Richtungen und weht im Süden schwach, nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten mäßig bis lebhaft. Von zwei bis elf Grad in der Früh steigen die Temperaturen im Tagesverlauf auf 14 bis 21 Grad.

Am Samstag zieht von Westen eine Kaltfront mit dichten Wolken und zum Teil intensivem Regen langsam in Richtung Osten. Im Vorfeld der Störung scheint jedoch noch einmal die Sonne, am längsten im Osten und Südosten. Ab Mittag bilden sich häufig Regenschauer, über dem östlichen Flachland, am Alpenostrand und auch im Grazer Becken mitunter sogar Gewitter. Diese werden bis zum Abend von Wolken und intensivem Regen der Kaltfront abgelöst. Mit Einsetzen der Niederschläge dreht der Wind auf West bis Nordwest und weht mäßig. Nach vier bis 13 Grad in der Früh werden bis zum Nachmittag 14 bis 23 Grad erreicht, mit den höheren Werten in der Osthälfte.

Am Muttertag bleibt in weiten Teilen Österreichs das Wetter trüb und regnerisch. Der meiste Niederschlag fällt voraussichtlich in den Gebirgsstaulagen Ober- und Niederösterreichs. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1000 Meter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, entlang der Hohen und Niederen Tauern sowie am Alpenostrand auch kräftig bis stürmisch aus West bis Nordwest. In den Landesteilen südlich des Alpenhauptkammes wird es damit teils föhnig. Hier gibt es die meisten trockenen Phasen und stellenweise lockert es sogar etwas auf. In der Früh zeigt das Thermometer vier bis neun Grad, am Tag maximal sieben bis 15 Grad.

Der Montag bringt kaum eine Wetteränderung, es bleibt in den meisten Teilen Österreichs weiterhin dicht bewölkt und deutlich zu kühl für Mitte Mai. Immer wieder kommt es auch zu Niederschlägen, größere Mengen sammeln sich aus heutiger Sicht aber nicht an, so die ZAMG. Schnee fällt auf 1600 bis 900 Meter herab. Die höheren Werte für die Schneefallgrenze gelten für den Süden. Hier kann der kräftige Nordwind die Wolkendecke teils auch etwas auflockern. Abseits der Hohen- und Niederen Tauern weht der Wind auch am Alpenostrand lebhaft bis kräftig aus Nordwest bis Nord. Auf Frühtemperaturen von drei bis acht Grad, folgen Tagesmaxima von sechs bis 14 Grad.

Am Dienstag ergeben sich einige Sonnenfenster in der sonst überwiegend kompakten Wolkendecke, etwas häufiger sonnig ist es vor allem im Westen sowie abschnittsweise im Süden. Hier bleibt es meist auch trocken, sonst muss aber erneut mit ein paar Regenschauern gerechnet werden. Der Wind weht schwach bis mäßig, um den Alpenostrand herum oft wieder recht lebhaft aus Nordwest. Tagsüber wird es mit zehn bis 17 Grad zumindest etwas milder als zuletzt (Frühtemperaturen: drei bis neun Grad).

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