20.04.2019 08:02 |

Panne in Liberia

Schlangen vertreiben Präsident aus seinem Büro

Ungebetene Gäste haben dem liberianischen Präsidenten aus seinem Büro vertrieben. Zwei schwarze Schlangen hatten es sich in einer Wand gemütlich gemacht. Der Staatschef George Weah muss nun ein paar Tage zu Hause arbeiten.

Der Staatschef hat offenbar kein Glück, was seinen Arbeitsplatz betrifft. Seit einem Brand im Präsidentenhaus ist Weah im Außenministerium unterbracht. Doch nun kann er auch diese Örtlichkeiten nicht betreten: Denn schwarze Schlangen wurden dort kurz in einem Loch in der Wand entdeckt, waren dann allerdings nicht mehr zu sehen. Nun wird das Gebäude ausgeräuchert.

„Es geht darum, sicherzustellen, dass keine krabbelnden und kriechenden Dinge mehr im Gebäude sind“, erklärte ein Pressesprecher. Anbetracht der Tatsache, dass es in Liberia zahlreiche hochgiftige Schlangen wie die Schwarze Mamba gibt, ist das bestimmt eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme.

Bereits zweiter Zwischenfall: „Sie sind wieder zurückgekehrt"
Es ist nicht der erste tierische Zwischenfall in dem Ministerium: Bereits vor einem Monat wurde das Gebäude ausgeräuchert. „Die Schlangen wurden aber nie getötet. Da war ein kleines Loch irgendwo … sie sind wieder zurückgekehrt“, so der Sprecher. Bis 24. April sollen die giftigen Dämpfe dem Ungeziefer den Garaus gemacht haben und der Präsident kann wieder in sein Büro einziehen. Bis dahin können keine Reisepässe und Visa ausgestellt werden.

Vom Fußballstar zum Staatsoberhaupt
Der 51-jährie Weah war früher ein gefeierter Fußballstar: Er spielte für die Clubs Paris Saint-Germain, AC Milan, Chelsea und Manchester City im Laufe seiner Karriere. Im Jahr 1995 wurde der Stürmer zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

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