Mo, 22. April 2019
21.03.2019 06:00

Im „Krone“-Studio

Femen-Mitgründerin wettert gegen Kopftuch

Lobeshymnen auf Österreich („Ich würde mir bei uns in Deutschland einen weiblichen Sebastian Kurz wünschen“), aber auch schonungslose Kritik am politischen Islam (Kopftuch inklusive) - im Interview mit „Krone“-Moderatorin Katia Wagner sprach die deutsche Femen-Mitbegründerin Zana Ramadani in Wien Klartext (das ganze Gespräch sehen Sie im Video oben).

Auf Einladung von Bildungsminister Heinz Fassmann (ÖVP) weilt die mutige Aktivistin und Mutter einer kleinen Tochter in Wien. Auch hier scheute die Autorin sich nicht, den politischen (wohlgemerkt aber keineswegs den privaten spirituellen!) Islam frontal anzugreifen. „Der gehört mit seinen patriarchalischen Strukturen und Scharia-Rechten nicht zu Deutschland“, versicherte CDU-Mitglied Ramadani im „Krone“-Studio kämpferisch.

Auch beim Kopftuchverbot in Kindergärten weicht die Erfolgsautorin („Die verschleierte Gefahr“ und „Sexismus“) nicht von ihrer Meinung ab: „Das ist Kindesmissbrauch und furchtbar für die Entwicklung der Mädchen.“

„Die deutsche Sprache darf man nicht verschandeln“
Erfrischend ihre Aussagen zum Gendern der Sprache: „Deutsch ist eine wunderbare, vielseitige Sprache, die man nicht verschandeln darf.“ Überhaupt dürfe sich die Kritik der Feministinnen nicht auf das Stereotyp des „alten weißen Mannes“ beschränken.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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