19.03.2019 18:25 |

Im Zug nach Graz

Sexuell belästigt: Sargnagel erstattete Anzeige

„Bin ich paranoid oder warum muss man als Mann seine Jacke unbedingt aufgebauscht auf seinen Unterleib legen?“: Mit diesen Worten sorgt die Wiener Autorin Stefanie Sargnagel jetzt für Aufregung - sie soll am vergangenen Wochenende während einer Zugfahrt von Wien nach Graz von einem anderen Fahrgast sexuell belästigt worden sein. Die Schriftstellerin erstattete Anzeige, der Mann bestreitet die Vorwürfe.

Die Anzeige gegen den 42-Jährigen wurde von Beamten in Wiener Neustadt aufgenommen, wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Dienstag bestätigte. „Die Erhebungen sind noch im Gange“, sagte Sprecher Raimund Schwaigerlehner.

Der Vorfall soll sich am vergangenen Samstag gegen Mittag ereignet haben. Sargnagel schrieb dazu auf Facebook: „Bin ich paranoid oder warum muss man als Mann seine Jacke unbedingt aufgebauscht auf seinen Unterleib legen?“ Die Autorin warf dem Mann laut Polizei vor, ihr auf den Oberschenkel gegriffen zu haben.

Der Verdächtige gab laut Sargnagels Posting an, sich gekratzt zu haben. In seiner Einvernahme bestritt er den Vorwurf der sexuellen Belästigung. Sargnagel wurde noch nicht von der Exekutive befragt.

In einem weiteren Facebook-Posting hatte Sargnagel ihre Anzeige bereits angekündigt, „in erster linie um junge Frauen zu schützen“. Allerdings schloß die streitbare Autorin in ihrer gewohnt deftigen Erzählweise mit den Worten: „Jeder der mich kennt, weiß dass ich selber gerne in der U-bahn wichse“ ...

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