Do, 21. März 2019
15.03.2019 12:02

Erfolg für Bürger:

Umfahrung wurde nun ausgebremst

In Wiener Neustadt (NÖ) wurde die Bürgerinitiative „Ostumfahrung - So nicht!“ nun ihrem Namen gerecht. Mit einer weiteren Gruppierung namens L.A.M.A. legte sie Beschwerde gegen den Umweltbescheid des „völlig unsinnigen und schädlichen“ Projektes ein. Nun muss das Bundesverwaltungsgericht die Causa prüfen.

Ein Baustart im Jahr 2020, wie ihn die Verantwortlichen geplant hatten, rückt damit in weite Ferne. Die 4,8 Kilometer lange Umfahrung sollte von der Mattersburger Schnellstraße bis zur B 60 in Lichtenwörth führen und Wiener Neustadt entlasten. Burgenländer wären somit schneller nach Wien gekommen. Bis das so weit ist, wird es wohl noch dauern, denn die umweltbewussten Bürger wollen nach dem formaljuristischen Erfolg keinesfalls klein beigeben. „Wir werden notfalls durch alle Instanzen gehen“, kündigte Sprecher Georg Panovsky an.

Laut seiner Kollegin, der Grünen Tanja Windbüchler-Souschill von L.A.M.A., sei der derzeitige UVP-Bescheid nicht schlüssig argumentiert: „Einerseits lässt sich die geplante Entlastung der Stadt nicht durch Zahlen belegen, andererseits wurden ökologische Bedenken in dem Schreiben einfach weggewischt.“ Im Kern steht für sie die Frage, ob der erhoffte Nutzen den Schaden für Anrainer rechtfertige.

Kronen Zeitung

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