12.03.2019 23:00 |

Es reichte zwölf Jahre

Ort kaufte irrtümlich Lkw-Ladung mit Klopapier

Bei Großbestellungen kann man ja den einen oder anderen Euro sparen - aber deswegen eine ganze Lkw-Ladung Toilettenpapier zu ordern, das kann die deutsche Gemeinde Fuchstal, die Erfahrung damit hat, nicht empfehlen. Vor mehr als zwölf Jahren irrte sich einer ihrer Mitarbeiter bei der Bestellmenge. Erst heute ist die Masse an Rollen endlich verbraucht. Nur 1000 Euro habe man gespart - dafür große Not gehabt, die enorme Menge zu verstauen.

Im Jahr 2006 fuhr ein Lkw vor und lud palettenweise Toilettenpapier am Bauhof der Gemeinde Fuchstal aus. Bürgermeister Erwin Karg erinnert sich mit Schrecken an diesen Moment zurück - erst dann habe man bemerkt, dass bei der Bestellung ein Fehler unterlaufen war. Ein zweiter Lastwagen konnte im letzten Moment davon abgehalten werden, noch mehr Ware anzukarren.

Grau und einlagig: Bestellung fand nicht viel Anklang
Die Gemeinde brauchte Tage, um das Toilettenpapier zu verstauen. Die Ware wurde schließlich auf Lagerflächen von Bauhof, Rathaus, Schulen und Feuerwehr aufgeteilt. Doch es gab ein weiteres Problem mit dem Klopapier: Grau und einlagig, schien es nicht gerade einladend für die Verbraucher zu sein. Viele brachten sich eigenes Toilettenpapier von zu Hause mit - so hielt der Riesenvorrat sogar noch länger.

Die Gemeinde sparte 1000 Euro durch das Hoppala des Mitarbeiters - der damals tiefe Holzpreis trug dazu bei. Also entschloss man sich erneut zu einer Großbestellung: Doch diesmal wird zweilagiges, weißes Material bestellt.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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