11.03.2019 15:00 |

„Leider nein“-Kampagne

Donaukanal: Was die Gäste erwartet und was nicht

Am Donaukanal steht die Sommersaison vor der Tür. Viele altbekannte Lokale wie die Strandbar Herrmann, die Summerstage, das Flex, das Badeschiff oder das Schützenhaus werden wie gewohnt aufsperren. Doch andere Lokale kommen „leider nicht“, sagt die Stadt - und gibt einem Pächter die Schuld dafür!

„,Leider nein‘ heißt es heuer für etliche Gewinner der Neuvergabe am Donaukanal“, sagt die Stadt. So plante die Vienna Waterfront ein zweistöckiges Lokal. Doch daraus wird heuer nichts. Bei der Badeschiff-Vorkaifläche kann Fräuleins fabelhafter Sommergarten nicht aufsperren. Auch das Glashaus sähe die Stadt gerne neu bespielt.

Stadt sieht Schuld bei Pächter
Schuld daran sei Pächter Gerold Ecker, der sich weigert, die Flächen zu räumen, wie die Stadt Wien befindet. Die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) fühlte sich heute an die Probleme mit dem Ex-Pächter der Copa Cagrana erinnert. Ecker seien Verlängerungen aber zugesichert worden, sagt er.

Derzeit hat die Seite der Stadt das Verfahren für die Badeschiff-Vorkaifläche in erster Instanz gewonnen. Dem Donaukanal-Pionier haben die Gerichte die Adria-Terrasse in erster Instanz und das Glashaus auch in zweiter Instanz zugesprochen. Die Stadt klagt hier weiter. Die FPÖ kritisiert, dass Pachtverträge mit der Stadt immer wieder vor Gericht landen. Bei der Ausschreibung war schon klar, dass die neuen Lokale nicht werden aufsperren können.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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