Mi, 20. März 2019
09.03.2019 11:08

Sieg für „Lincoln“

US-Kleinstadt wählt Ziege zum „Bürgermeister“

Ein Neuling in der Politik, aber immerhin mit einem berühmten Namen: In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Vermont ist eine Ziege namens „Lincoln“ als Sieger aus einer tierischen „Bürgermeister“-Wahl hervorgegangen.

„Lincoln“ setzte sich bei der Abstimmung in Fair Haven gegen 15 andere Kandidaten durch, darunter die Wüstenrennmaus „Crystal“ sowie mehrere Hunde und Katzen. Allerdings wurden in der 2500-Einwohner-Stadt nur 53 Stimmen abgegeben. Davon entfielen 13 auf „Lincoln“.

Stadt hat offiziell keinen Bürgermeister
Fair Haven hat offiziell keinen Bürgermeister. Ähnliche Funktionen übernimmt Stadtmanager Joseph Gunter, der inspiriert von einer ähnlichen Abstimmung in einem Dorf in Michigan die Idee zur tierischen Bürgermeisterwahl hatte.

Für die Kandidaturen musste ein Startgeld gezahlt werden, das in den Bau eines Spielplatzes fließen soll. Es kamen zwar nur knapp 100 Dollar zusammen, dennoch sei die Wahl eine „gute Möglichkeit“, um Kinder mit Lokalpolitik vertraut zu machen, sagte Gunter der Nachrichtenagentur AFP.

Repräsentative Aufgaben
Die Ziege „Lincoln“, die einem Lehrer aus dem Ort gehört, soll Fair Haven nun bei Festen und anderen Veranstaltungen repräsentieren. Sie soll ihre neuen Aufgaben offiziell ab kommendem Dienstag übernehmen. Ihr Mandat läuft ein Jahr. Dann soll die nächste tierische Bürgermeisterwahl stattfinden.

 krone.at
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