06.03.2019 13:49 |

Polit-Aschermittwoch

AfD: „EU ist ein Konstrukt, das keiner braucht“

Die deutsche AfD hat beim Politischen Aschermittwoch zum verbalen Rundumschlag gegen die anderen Parteien sowie gegen Medien, Kirchen, den Verfassungsschutz, die EU und demonstrierende Schüler ausgeholt. „Die EU ist ein Konstrukt, das keiner braucht“, sagte etwa der niederbayerische Bezirkschef Stephan Protschka.

Der bayerische AfD-Vorsitzende Martin Sichert warf den Verfassungsschutzbehörden, die Teile der AfD beobachten, vor, Demokratie und Freiheit in Deutschland zu gefährden.

„Wir wollen keine europäische Armee“
Sichert wandte sich im niederbayerischen Osterhofen zudem gegen ein „Diktat aus Brüssel“: Die AfD wolle keinen europäischen Sozialstaat, keine europäischen Steuern. „Wir wollen keine europäische Armee, bei der dann deutsche Soldaten irgendwann gegen Gelbwesten in Frankreich eingesetzt werden“, sagte er. Für einen solchen Einsatz von Bundeswehr-Soldaten gibt es freilich keinerlei Basis.

Bernhard Zimniok, der für die AfD bei der EU-Wahl antritt, kritisierte unter anderem die aktuellen Schülerdemos für mehr Klimaschutz mit scharfen Worten. „Da werden protestierende, pubertierende Schulschwänzer, die Physik und Chemie abgewählt haben, bejubelt“, sagte er. Die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg nannte er „autistische Greta“.

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