24.02.2019 14:32 |

„Das war noch nie da“

Opernball: So riskant wird die heurige Eröffnung!

Manchmal muss man risikofreudig sein, um zu begeistern und zu überraschen. So sehen das offenbar auch die Choreographen des diesjährigen Opernballes: Denn die Eröffnung der Debütanten auf dem Ball der Bälle am Donnerstag haben sich ein durchaus anspruchsvolles Element für die Darbietung einfallen lassen. So wird erstmals von zwölf der 144 Paare eine Hebefigur vollführt. „Wir wollten etwas bieten, das noch nie da war“, sagte Tanzlehrerin Maria Santner.

Und natürlich bietet eine derartige Figur „ein gewisses Risiko“, so Santner weiter. Denn Fehler sind dabei keine erlaubt, will man das Publikum in Staunen und Begeisterung versetzen. „Aber wir haben uns dafür entschieden, uns über etwas drüberzutrauen“. Die Probe am Sonntag lässt auf jeden Fall schon Gutes erahnen, denn die Debütanten glänzten allesamt und vollführten die Hebefigur ohne Patzer. Nicht zuletzt deshalb streute Santner den Tanzpaaren Rosen: „Mit den jungen Damen und Herren ist es sehr leicht zu arbeiten“, fand die Tanzlehrerin lobende Worte. 

Offizielle Probesprache erstmals Englisch
Noch etwas Übung benötigen die Paare bei der Bildung der korrekten Linie, wie jedoch bereits nahezu alle ihrer Vorgänger auch. Tanzmeister Dominik Truschner musste seine Schützlinge immer wieder auffordern, doch „bitte die Linie zu halten“ - und zwar heuer erstmals in englischer Sprache. Da die Debütanten heuer erneut sehr international zusammengesetzt sind, ist die offizielle Probesprache Englisch. „Es sollen alle verstehen, was gesagt wird“, begründete Organisatorin Maria Großbauer. Auch sie war voll des Lobes für die heurigen Tanzpaare. Die Probe lief ihrer Einschätzung zufolge „fantastisch, ich habe noch nie gesehen, dass zu diesem Zeitpunkt die Choreografie schon so gut sitzt“, freute sie sich.

Weitere Premieren beim heurigen Opernball
Die oberösterreichische Tanzschule Santner ist zum ersten Mal für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Maria und Christoph Santner sind Weltmeister im Wiener Walzer und einem breiten Publikum vor allem als Tanzprofis der ORF-Tanzshow „Dancing Stars“ bekannt. Das Geschwisterpaar choreografiert den Eröffnungstanz des Komitees zum „Kaiser Franz Josef I. Rettungs-Jubel-Marsch“, op. 126 von Johann Strauß.

Ebenfalls ihr Opernball-Debüt haben heuer die „The Schick Sisters“. Die drei musikalischen Schwestern präsentieren sich mit Big Band und singen bei der Mitternachtseinlage. Am Sonntag fand die erste Probe statt, die Arbeit mit den Musikern „ist sehr professionell“, lobte Veronika Schicho. Nervös sei sie „überhaupt nicht“.

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