Di, 19. März 2019
15.02.2019 17:16

Nächste Auszeichnung

Goldenes Ehrenzeichen von Graz für Gabalier

Nicht einmal zwei Wochen nach der Verleihung des Karl-Valentin-Ordens der Faschingsgesellschaft Narrhalla in München wartet auf „Volks-Rock‘n‘Roller“ Andreas Gabalier (34) schon die nächste Auszeichnung. Die ÖVP-FPÖ-Stadtregierung von Graz beschloss am Freitag, dem Musiker das Goldene Ehrenzeichen der Stadt zu verleihen. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will Gabalier zu dessen zehnjährigem Bühnenjubiläum die Auszeichnung verleihen.

Dass die Münchner Faschingsgilde Narhalla dem Steirer den Karl-Valentin-Orden verliehen hatte, hatte für einige Kritik gesorgt. Gabalier hatte diesbezüglich in seiner Dankesrede bei der Verleihung mehr Toleranz gefordert: „Wenn alle Leute so tolerant wären wie ich, ich glaube, dann hätten wir auf dieser Welt überhaupt keine Sorgen.“ „Mit einem Augenzwinkern“ wies er die in den Medien erhobenen Vorwürfe von sich. Den Orden werde er „mit einem breiten Grinser“ über die Fotoserie seiner bisherigen Münchner Konzerte hängen.

KPÖ hätte lieber EAV geehrt
Auch die nun anstehende Ehrung durch die Stadt Graz dürfte wieder für Kontroversen sorgen. Die schwarz-blaue Grazer Stadtregierung hat die Verleihung gegen die Stimmen der KPÖ und der Grünen durchgesetzt. KPÖ-Chefin Elke Kahr hätte stattdessen lieber eine Ehrung für die EAV-Stars Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger gesehen, die dieses Jahr auf Abschiedstour durch Österreich ziehen, berichtet die „Kleine Zeitung“. Träger des Ehrenzeichens sind etwa der ehemalige Sturm-Graz-Trainer und nunmehrige ÖFB-Teamchef Franco Foda, Fernsehkoch Johann Lafer oder Sportkommentator Robert Seeger.

„Stehe dazu, politisch inkorrekt zu sein“
Im Gespräch mit der „Krone“ hatte Gabalier in Richtung seiner Kritiker zuletzt gemeint: „Ich stehe dazu, politisch inkorrekt zu sein. Auch wenn die sogenannte Kunstszene es nicht verstehen kann, dass ich mit meinem konservativen Standing Erfolg habe.“ Zugleich beziehe er diese Haltung nicht auf seine Kunst: „Die Musik ist nicht politisch. Die Musik ist die Erholung von der Politik. Weil die Leute ohnehin die ganze Woche nichts anderes hören als Politik. Sie haben mittlerweile die Schnauze voll.“

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