06.02.2019 06:43 |

Land stockt Budget auf

Kampf gegen Drogen: 400 zusätzliche Therapieplätze

Das Land reagiert mit einem Maßnahmenbündel auf die steigende Zahl der Suchtgift-Todesfälle in Kärnten. Das Therapieangebot wird um 400 Plätze erweitert, das Budget für Prävention und Therapie wird um fünf Millionen Euro aufgestockt. Geplant ist auch eine Gesundheitshotline mit direktem Draht zu Hilfsangeboten.

Die tragische Serie von Todesfällen wegen Drogen zwingt das Land zum Handeln. 51 Personen ließen in den vergangenen drei Jahren ihr Leben. Auffallend dabei: In allen Fällen seien auch Beruhigungsmittel eingenommen worden, die zu Atemlähmung geführt haben, heißt es. Die „völlig unkritische Einnahme“ und „der Mix von bis zu 13 Substanzen“ verwundern. Gesundheitsreferentin Beate Prettner: „Das hat es so noch nicht gegeben. Wir schauen uns jeden Fall an.“

2019 werden die Mittel im Kampf gegen Drogen aufgestockt. Im Frühling wird die Drogenambulanz in Villach um 200 Plätze ausgebaut. In Feldkirchen und in Wolfsberg sollen noch dieses Jahr zwei neue Beratungsstellen eröffnen. Betreuungsmöglichkeiten für je 100 zusätzliche Patienten werden geschaffen. Derzeit werden 1600 Betroffene betreut. Zwei zusätzliche Mitarbeiter werden eingestellt, eine neue Gesundheitshotline ist angedacht: Unter  1450 wird bald Hilfestellung geboten. Für die Finanzierung der Maßnahmen wurde das Budget für heuer von 3,6 Millionen (2017) auf fünf Millionen Euro aufgestockt.

Forciert werden auch Kampagnen gegen legale Drogen wie Alkohol und Nikotin. Hier will man vor allem Jugendliche erreichen.

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