Dienstauto gerammt:

Vier Streifen jagten flüchtenden Dealer auf A1

Eine filmreife Verfolgungsjagd mit gleich vier Polizeistreifen lieferte sich ein als Heroindealer vorbestrafter Serbe aus Deutschland auf der Westautobahn.

Am 28. Jänner 2019 um 22.18 Uhr erging ein Unterstützungsansuchen an die Steifen der Autobahnpolizeiinspektion Seewalchen, da ein 38-jähriger serbischer Staatsbürger, wohnhaft in Deutschland, sämtliche Anhalteversuche einer deutschen Grenzpolizeistreife missachtete und mit seinem Pkw weiter Richtung Österreich fuhr. Auf der A1 Fahrtrichtung Wien konnte der flüchtende Lenker und die nacheilende deutsche Polizeistreife von der Autobahnpolizeistreife Seewalchen eingeholt werden. Die Anhalteversuche durch die österreichische Streife verliefen allerdings ebenfalls negativ. Weitere drei Streifen der API Anif und der API Seewalchen schlossen sich der Verfolgung an.

Erzwungene Anhaltung
Um 22.40 Uhr, kurz vor dem Rastplatz Hainbach auf der A 1, Gemeindegebiet Schörfling am Attersee, verlangsamten die zwei Streifen der API Seewalchen, welche sich inzwischen vor den Pkw des Flüchtenden gesetzt hatten, die Geschwindigkeit, um eine erzwungene Anhaltung durchzuführen. Nachdem der Serbe einen Streifenwagen rammte, kamen alle Fahrzeuge zum Stillstand, der 38-Jährige wurde aus dem Fahrzeug verbracht und wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen.

Übermüdet und auf Drogen
Es stellte sich heraus, dass der Serbe in Deutschland bereits drei Mal wegen Heroinhandel aufgefallen war. Eine ärztliche Untersuchung ergab eine Beeinträchtigung durch Übermüdung und Suchtmittel. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wird der Beschuldigte in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Verletzt wurde niemand. 

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