28.05.2004 19:41 |

Heilige Auktion

Indische Kühe kommen unter den Hammer

Streunende Kühe und Büffel in der indischen Hauptstadt Neu Delhi sollen künftig versteigert werden. Als Grund nannte der zuständige Minister Delhis, Rajkumar Chauhan, die stark gestiegene Kuh-Sterblichkeitsrate in den Heimen, wo auf den Straßen eingefangenes Vieh bislang gehalten wird.
Verstärkte Kuh-Kontrollen
In der Zeitung "Asian Age" kündigte er zugleichan, Kuhheime würden künftig stärker kontrolliert.Im Umgang mit Kühen, die Hindus heilig sind, könne "Nachlässigkeitauf keinen Fall toleriert werden". Nach Schätzungen gibtes rund 36.000 streunende Kühe in Neu Delhi.
 
"Kühe von der Straße holen"
Die Stadtverwaltung versucht, die Tiere von den Straßenzu holen. Sie gehören oftmals zu illegalen Molkereien undwerden von ihren Besitzern tagsüber freigelassen, um sichselber ihr Fressen zu suchen - das meist aus Müll besteht.Die Tiere streunen dabei durch Parks und Wohngebiete oder lassensich auf der Straße nieder und blockieren den Verkehr. InNeu Delhi gibt es sechs Kuhheime, die privat betrieben und vomStaat finanziell unterstützt werden.
Montag, 17. Februar 2020
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