Auf Intensivstation

Kind erlitt beim Rodeln schwere Kopfverletzungen

Rodeln gehört zu den Wintersportarten, die kleinen Kindern am meisten Spaß machen. Aber eine Schlittenfahrt ist nicht ungefährlich. Im oberösterreichischen Hirschbach fuhr eine Vierjährige mit ihrem Schlitten gegen einen Baum und erlitt schwere Kopfverletzungen. Sie liegt auf der Intensivstation.

Der Unfall war am Mittwochnachmittag vor dem Haus der Familie in Hirschbach im Mühlkreis passiert. Die Vierjährige raste auf ihrem Schlitten frontal gegen einen Baum. Sie schlug beim Anprall mit dem Kopf am Stamm auf.

Das kleine Mädchen wurde vom Notarzteinsatzfahrzeug mit schweren Verletzungen zum Freistädter Krankenhaus transportiert, dort am Hubschrauberlandeplatz vom ÖAMTC-Helikopter „Christophorus 10“ in Empfang genommen und in die Linzer Kinderklinik geflogen. Dort wurde die Vierjährige wegen ihrer schweren Kopfverletzungen auf die Intensivstation gebracht. Laut Auskunft des Kepler-Universitätsklinikums besteht aber keine Lebensgefahr.

Viele Verletzte unter 14 Jahren
Durchschnittlich mehr als 320 Personen landen bundesweit pro Winter nach Rodelunfällen im Spital, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit. „Rodeln wird als kinderleichtes Winterprogramm wahrgenommen, tatsächlich sollte aber auf die richtige Lenk- und Bremstechnik geachtet werden“, warnt Reinhard Poller vom Rodelverband. 42 Prozent der Verletzten sind übrigens unter 14 Jahre alt.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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