Fr, 22. Februar 2019
17.01.2019 08:50

300.000 Euro Schaden:

Venusfalle jetzt ausgeliefert

In ihre Heimat gelockt, ihn dort drei Tage lang festgehalten und finanziell ausgenommen hat - wie berichtet - eine Ungarin einen burgenländischen Pensionisten. Der Mann kam erst nach Zahlung hoher Geldsummen frei. Jetzt wurde die Verbrecherin von den ungarischen Behörden an die österreichische Justiz ausgeliefert.

„Krone“-Leser kennen die Vorgeschichte: Mit Liebesschwüren hatte die hübsche Ungarin den Pensionisten zunächst über die Grenze nach Pornóapáti gelockt. Dort hielt sie den Burgenländer gemeinsam mit Komplizen für drei Tage fest und ließ den Mann erst nach Zahlung von 260.000 Euro laufen. Später erpresste die Venusfalle ihr Opfer mit der Existenz von Nacktfotos und lockte ihm weitere 40.000 Euro heraus. Dafür würde sie sich von ihrem Mann scheiden lassen und ihm anschließend sogar 250.000 Euro zurückzahlen können, versprach die Schönheit. Allein, von seinem Geld sah der Mann nichts wieder. Doch ungarischen Ermittler gelang es, die Betrügerin auszuforschen und zu verhaften. Dank der ausgezeichneten Kooperation der Behörden in Österreich und Ungarn wurde die Frau jetzt ins Burgenland überstellt.

Dienstagvormittag brachte sie ein Gefangenentransporter der ungarischen Polizei zum Grenzübergang Nickelsdorf. Dort warteten schon österreichische Polizisten, um die mit Handschellen gefesselte Beschuldigte in Empfang zu nehmen. Die Frau wurde anschließend in die Justizanstalt nach Eisenstadt überstellt. Dort wartet sie nun auf ihren Prozess. Bei einer Verurteilung drohen der Frau mehrere Jahre Haft.

Kronen Zeitung

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