Fusion im Tourismus:

Hotel bringt zusätzliche Gästebetten an der Donau

Die Wertschöpfung in der Region wollen 33 Gemeinden entlang der Donau erhöhen und haben deshalb mit 1. Jänner einen gemeinsamen Tourismusverband gegründet. Dieser kann sich mit einem kürzlich fixierten neuen JUFA-Hotel für Engelhartszell bereits auf 185 neue Gästebetten für die Region freuen.

Erstmals haben die 50 Mitgliedsgemeinden der Werbegemeinschaft Donau OÖ (darunter auch vier bayrische) im abgelaufenen Jahr mehr als 2 Millionen Nächtigungen erzielt. Das sind übrigens rund ein Viertel aller Nächtigungen in ganz Österreich. Den größten „Brocken“ der 2 Millionen Nächtigungen an der Donau machen die Städte Linz und Passau aus. Diese sind aber nicht beim neuen Tourismusverband dabei, der seit 1. Jänner besteht und „nur“ 33 der 50 Gemeinden umfasst.

33 von 50 Donaugemeinden sind in einem Verband
Die 33 Verbandsgemeinden schaffen gemeinsam derzeit rund 370.000 Nächtigungen im Jahr – und die Zahl könnte steigen. Obwohl das nicht das vorwiegende Ziel ist, sagt Tourismuslandesrat Markus Achleitner: „Die Steigerung der Wertschöpfung in der Region ist wichtiger, als die Nächtigungszahlen nach oben zu schrauben.“ Das sieht auch Petra Riffert, die Geschäftsführerin der Werbegemeinschaft ist, so. Trotzdem ist Riffert froh, dass mit einem JUFA-Hotel, das in Engelhartszell ab heuer gebaut werden soll, ein neuer Beherbergungsbetrieb in der Region fix ist.

Ehrenamtlichkeit bleibt wichtig
In Zukunft sollen Tagesangebote an der Donau besser gebündelt werden: „Wir wollen uns mehr um Urlauber bemühen und auch den Winter bespielen.“ Bad Kreuzens Ortschef Manfred Nenning erhofft sich für die nächtigungsstärkste Gemeinde des Verbands vor allem auch einen finanziellen Schub. Und Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, verspricht, dass auch die Würdigung der Ehrenamtlichkeit im Tourismus künftig nicht zu kurz kommt.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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