Verbarrikatiertes Haus

Feuerwehr musste bei Rettung drei Türen knacken

Teilweise mit roher Gewalt mussten Feuerwehrleute am Dienstag bei der Rettung eines 70-Jährigen in St. Willibald vorgehen, um zu dem hilflosen Verletzten vordringen zu können.

Nach einem Sturz war der Innviertler verletzt in seinem verbarrikadierten Haus am Boden gelegen. Nachbarn hörten die Hilferufe des 70-Jährigen und wurden so auf seine missliche Lage aufmerksam. Sie alarmierten die Polizei, diese rief die Feuerwehr zu Hilfe. Es gab beim Haus aber drei von innen massiv gesicherte Türen, die von den Einsatzkräften erst überwunden werden mussten.

Aufgebrochen und eingeschlagen
„Bei der Haupteingangstür haben wir das Schloss des Hauptzylinders gezogen, dann eine Glastür eingeschlagen und zu guter Letzt noch eine Holztür aufgebrochen, die mit Balken verriegelt war“, sagt Christoph Schaschinger, Kommandant der unterstützenden FF Andorf. Erst dann konnte der Verletzte geborgen, erstversorgt und von der Rettung ins Spital transportiert werden.

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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