Das neue Jahr wird in einigen Gemeinden einen Wechsel der Bürgermeister bringen - die „Krone“ berichtete. Josef Wiesinger, Ortschef in Dimbach (Bezirk Perg), ist einer davon. In seiner 22-jährigen Amtszeit ist viel passiert, doch mit Ende des Jahres will er gehen. Sein Nachfolger steht fest, wenn der Gemeinderat zustimmt.
Viele (Langzeit-)Bürgermeister werden heuer ihr Amt abgeben. Josef Wiesinger (61) freut sich schon auf den Ruhestand. Momentan aber hat er noch viel zu tun: „Junge Leute wollen bei uns Häuser bauen. Die neuen Baugründe sind wie die warmen Semmeln weggegangen“, erzählt er. Das sei ein Beweis für Lebensqualität in der 1000-Seelengemeinde Dimbach im Bezirk Perg. Als ganz aktuelles Vorhaben nennt er noch den Ausbau des Breitbandnetzes.
In Amt hineingewachsen
Dass er im Herbst 2017 von einem an Wahnvorstellungen leidenden Mann attackiert worden war, kratzte nie an seiner Begeisterung: „Ich habe den Vorfall gut verarbeitet.“ Bis heute ist sein Job als Bürgermeister „der Traumberuf“ geblieben, in den der einstige Landwirt hineingewachsen ist. In seine Amtszeit fielen der Umbau von Schule, Kindergarten, Gemeindeamt sowie der Neubau des Feuerwehrhauses.
Neues Haus für Vereine
Dass der Dorferneuerungsverein den Nahversorger im Ort erfolgreich führt, macht ihn besonders stolz. Vor kurzem eröffnete er das „Franz-Xaver-Müller-Haus“: „Vereine können es nützen.“
Nachfolger steht fest
Mit Ende 2019 geht Wiesinger in Pension, voraussichtlich folgt ihm Vizebürgermeister Andreas Fenster nach – wenn dieser die Mehrheit im Gemeinderat bekommt.
Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung









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