24.12.2018 06:00 |

Nach US-Truppenrückzug

Rund um Weihnachten: Neuer Kampf um Syrien!

Kaum hat US-Präsident Trump den Abzug der US-Soldaten aus Syrien angekündigt, braut sich dort ein Kampf um das Fell des Bären zusammen, das die USA in Syrien hinterlassen haben.

In der Türkei lässt Präsident Erdogan die Truppen an der syrischen Grenze aufmarschieren, um die mit den USA verbündeten Kurden-Milizen zu verjagen. Sie hatten für die USA die Drecksarbeit im Kampf gegen die Terrormiliz IS gemacht und werden nun von Washington verraten.

Aber auch Syriens Präsident Assad will nun seinen Anspruch auf das gesamte Territorium des Landes geltend machen. Hinter Assad stehen die Iraner.

Das wiederum alarmiert Israel. Ministerpräsident Netanyahu machte deutlich, dass Israel nach dem Abzug der USA notfalls noch stärker als bisher gegen die iranische Präsenz in Syrien vorgehen würde: „Wir werden weiter gegen den Versuch des Iran vorgehen, sich dauerhaft militärisch in Syrien zu etablieren, und wenn nötig werden wir unseren Einsatz dort noch verstärken“, drohte der israelische Premier.

Das letzte Wort in Syrien hat nun Russland
Währenddessen begreift US-Präsident Trump noch immer nicht den drohenden Konflikt, den er mit dem Hals-über-Kopf-Abzug aus Syrien anrichtet. Die USA hätten in Syrien nichts verloren, schreibt Trump auf Twitter, und den Rücktritt aus Protest seines Sonderbeauftragten für die Anti-IS-Koalition in Syrien kommentiert er mit: „Wichtigtuer“.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Konfliktparteien in und um Syrien an den Ober-Schiedsrichter Russland wenden, der in Syrien das letzte Wort hat, nachdem die USA dort abgedankt haben.

Kurt Seinitz, Kronen Zeitung

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