So, 20. Jänner 2019

Blutbad in Straßburg

12.12.2018 13:59

Vilimsky an Islamisten: „Verschwindet aus Europa!“

Nach der blutigen Terrorattacke in Straßburg, bei der ein 29-Jähriger auf einem Weihnachtsmarkt mindestens drei Menschen erschossen und 14 weitere teilweise schwer verletzt hat, ist FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky der Kragen geplatzt. In einem Video auf Twitter richtet er eine klare „Botschaft“ an „Fundamentalisten, Islamisten, Extremisten, Djihadisten“: „Verschwindet endlich aus Europa, geht weg aus unseren Ländern, geht zurück in Eure Heimat! Ihr seid hier NICHT willkommen.“

„Wieder Tote, wieder jede Menge Verletzte. Offensichtlich aus purem Hass und aus Ablehnung unserer Lebensart“, so Vilimsky in dem gut eineinhalbminütigen Clip. „Feig und dreckig, bei einem Weihnachtsmarkt, wo es Familien mit Kindern gibt.“

„Was hat Eure Herzen so vergiftet?“
Die Liste der Städte sei mittlerweile lang, meint der freiheitliche Generalsekretär: „In Summe Hunderte Tote, Tausende Verletzte.“ Und „ich sage es klar und deutlich: Es REICHT! Ihr seid hier NICHT willkommen! Was seid ihr bloß für Feiglinge, Euren Hass auf Unschuldige zu richten und sie zu töten? Was hat Eure Herzen so vergiftet, dass Ihr Euren heiligen Krieg gegen jene Menschen richtet, bei denen Ihr eigentlich Schutz suchen wolltet?“

Geht dorthin, wo es Euch gefällt!“
„Ihr führt auch keinen Krieg, das sind feige, hinterhältige Anschläge“, so Vilimsky weiter, der verspricht: „Ihr werdet die Rechnung dafür präsentiert bekommen.“ Der FP-General fordert in seinem Statement „eine Aktion scharf gegen all jene mit islamistischem, extremistischem, djihastischem Hintergrund, die gegen uns vorgehen.“ Vilimsky will „polizeiliche Planquadrate, hartes Vorgehen der Justiz und Abschiebung“. Seine Nachricht an alle potenziellen Attentäter: „Verschwindet aus Europa, geht weg aus unseren Ländern, geht dorthin, wo es Euch gefällt! Extremismus, Gewalt und auch Scharia haben bei uns nichts verloren.“

Zum Schluss dankt Vilimsky noch „allen Polizisten in Europa, die Euch bekämpfen und dingfest machen wollen“, und richtet allen Hinterbliebenen der Opfer des Straßburger Anschlags sein Beileid aus.

Auf Weihnachtsmarkt Feuer eröffnet
Der mutmaßliche Täter Cherif Chekatt hatte am Dienstagabend auf dem weltbekannten Christkindlmarkt der ostfranzösischen Stadt das Feuer eröffnet und mindestens drei Menschen getötet, 14 weitere wurden teils schwer verletzt.

Wie die Behörden mitteilten, sei der Mann in Staßburg geboren worden und amtsbekannt gewesen, am Tag des Anschlags hätte er festgenommen werden sollen. Hunderte Polizisten suchen mittlerweile den Flüchtigen, auch die deutschen Behörden sind in die Ermittlungsarbeiten eingebunden.

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