06.12.2018 06:27 |

Es sind fünf Moldawier

Bleiburger Bankomatbande in Slowenien geschnappt

Jene Bande, die in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Bankomaten in Bleiburg aufgebrochen hat (wie berichtet), ist geschnappt: Die fünf Moldawier sollen eine ganze Einbruchsserie in Österreich hinter sich haben.

Montag, 3 Uhr früh, geht bei der Polizeistation in Cilli (Slowenien) die Meldung ein: Die berüchtigte Bankomatbande hat wieder zugeschlagen. Diesmal nur wenige Kilometer von der österreichisch-slowenischen Grenze entfernt. Beim Coup in Bleiburg soll Sprengstoff im Spiel gewesen sein. Dass ein Dieb alleine für die Serie verantwortlich sein könnte, war schnell auszuschließen. Hinweise deuteten bald auf eine Bande hin.

Also macht man sich in Cilli bereit, denn von den österreichischen Kollegen heißt es, die Männer seien auf der Flucht nach Slowenien. Von Überwachungskameras werden Fotos von fünf Unbekannten gezogen. Auch mithilfe der Sozialen Medien wurde nach den Verdächtigen in der slowenischen Region Koroška gefahndet. Auf Facebook bat man die Bürger um Hinweise, gleichzeitig wurde aber auch eine Warnung vor den gefährlichen Tätern ausgesprochen.

Einer der Diebe, der mit einem Auto über die Grenze geflüchtet ist, geht den Beamten schnell ins Netz. Bei der Suchaktion wird mit Kärnten eng zusammengearbeitet. Nach Ermittlungen wurden nun auch die Komplizen geschnappt: Die fünf moldawischen Staatsbürger sitzen vorerst in Slowenien fest. Eine genaue Untersuchung ist im Gange. Mehr als zehn Vorfälle in Ober- und Niederösterreich sollen ebenfalls auf das Konto der Diebesbande gehen.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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