Mo, 19. November 2018

Web-Debatte entbrannt

06.11.2018 15:15

Ist dieser Christbaum zu hässlich für Wien?

Ein gutes Dutzend Forstarbeiter der MA 49 und zwei Kräne sind Dienstagvormittag ausgerückt, um die Wiener auf die Weihnachtszeit einzustimmen: Der Christbaum wurde am Rathausplatz aufgestellt. Die Fichte wurde mithilfe eines Sattelschleppers aus der Gemeinde Metnitz in Kärnten nach Wien transportiert und wartet nun auf ihre Schmückung. Die sollte wohl möglichst bald geschehen - die ersten bösen Kommentare im Web ließen nicht lange auf sich warten.

„Er ist sicher der schönste Baum in ganz Oberkärnten“, hatte MA-49-Forstdirektor Andreas Januskovecz die Auswahl begründet. Dabei wäre es gar nicht so leicht, den richtigen Baum für die Bundeshauptstadt zu wählen, denn dieser habe gewisse Voraussetzungen zu erfüllen: „In erster Linie muss er den Wienerinnen und Wienern gefallen, das ist das Allerwichtigste.“ Darüber hinaus müsse er aber auch in der Nähe einer Straße gewachsen sein, die mit Sattelschlepper und Kran für die Abholzung und den Transport gut erreichbar sei, führte Januskovecz aus.

„Heuer haben wir einen sehr alten Baum“
Bereits seit 1959 wird der Baum für den Wiener Rathausplatz immer von einem anderen Bundesland gespendet. Nach den Vorarlbergern im vergangenen Jahr sind heuer die Kärntner dran. Das jeweilige Forstamt wird dann mit der Suche nach dem besten Baum beauftragt. Dieses Jahr stammt die 28 Meter hohe Fichte aus einem Wald des Bistums Gurk in der Gemeinde Metnitz im Bezirk St. Veit an der Glan. Das Bistum habe ihn dem Land Kärnten angeboten. „Heuer haben wir einen sehr alten Baum, der nur langsam gewachsen ist“, erklärte Januskovecz, denn der nunmehrige Weihnachtsbaum hat sich 150 Jahre Zeit gelassen. Jener im vergangenen Jahr habe in nur 70 Jahren die gleiche Höhe erreicht.

Illuminierung am 17. November
Die Beleuchtung des Baumes - die sogenannte Illuminierung - wird am 17. November um 17.30 Uhr durch den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und den Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (beide SPÖ) vorgenommen. Bis dahin laufen die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt am Rathausplatz - er öffnet seine Tore am 16. November - auf Hochtouren, der Christbaum selbst wird mit 2000 LED-Lichtern geschmückt.

„Viel zu karg!“
Es dauerte nicht lang, bis einige negative Kommentare im Web zu lesen waren. „Zu karg“, heißt es da. Und: „Können wir uns keinen schöneren Christbaum mehr leisten?“ Jetzt sind Sie am Wort, liebe Leser. Was halten Sie vom Rathaus-Baum? Stimmen Sie oben ab und posten Sie Ihre Meinung in die Storykommentare!

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien
Aktuelle Schlagzeilen
„Husch-Pfusch-Gesetz“
SPÖ stemmt sich gegen Kopftuchverbot an Schulen
Österreich
Milliardär zu Besuch
Kurz und Soros sprachen über Migration und CEU
Österreich
Geliebte Rundungen
Harry möchte Aktfotos von Meghan mit Babybauch
Video Stars & Society
Frankfurt-Knipser
Top-Klubs angeln nach Hütter-Schützling Jovic
Fußball International
Alle im Lottofieber
Was würden Sie mit 14 Millionen Euro machen?
Leseraktionen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.