Dutzende Verletzte

Waldarbeiter sind oft viel zu schlecht ausgerüstet

Burgenland
11.01.2010 18:04
Keine Pause gönnen sich die Landwirte im Winter: Knatternde Kettensägen und dumpfe Axthiebe sind jetzt in den Wäldern zu hören. Denn steigende Öl- und Gaspreise machen Holz wieder zu einem gefragten Brennstoff. Doch bei der Forstarbeit kommt es immer wieder zu Unfällen, weil viele Laien die Gefahr unterschätzen.

Der Waldanteil im Burgenland macht mit 121.000 Hektar beinahe ein Drittel der gesamten Fläche aus. "Für Landwirte und Urbarialgemeinden lohnt es sich, jetzt wieder ihre Wälder zu durchforsten", sagt Landesrat Werner Falb-Meixner. Doch die Arbeit mit Motorsäge und Axt will gelernt sein. "Im vergangenen Jahr verzeichnete die Sozialversicherungsanstalt der Bauern 36 Unfälle beim Holzfällen", so der VP-Politiker.

Mann von herabfallendem Ast getroffen und verletzt
Erst vor wenigen Tagen wurde ein 41-Jähriger bei Deutschkreutz schwer verletzt – die "Krone" berichtete. Ein herabfallender Ast hatte den Mann am Kopf getroffen. Er trug keinen Helm.

Richtige Ausrüstung für weniger Unfälle!
"Mit der richtigen Schutzausrüstung und einer guten Ausbildung wären viele Unfälle vermeidbar", ist Falb-Meixner sicher. Der Umgang mit der Motorsäge kann bei einem Lehrgang zum Forstfacharbeiter erlernt werden. Infos dazu gibt es am Dienstag um 18 Uhr in der landwirtschaftlichen Fachschule in Eisenstadt.

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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