Do, 20. Juni 2019
27.10.2018 07:52

„Das ist gefährlich“

Briefbomben: Hillary Clinton gibt Trump Mitschuld

Nach der Festnahme im Fall der Serie von Briefbomben an Kritiker von Donald Trump hat seine Ex-Konkurrentin Hillary Clinton dem US-Präsidenten indirekt eine Mitschuld gegeben. Trump sieht sich mal wieder unfair behandelt und will seine Rhetorik nicht ändern.

„Wir leben in einer Zeit, in der die Atmosphäre unberechenbar und hasserfüllt ist, und wir haben einen Präsidenten, der die ganze Zeit rücksichtlose Rhetorik praktiziert, die alle möglichen Leute erniedrigen und dämonisieren soll“, sagte Clinton am Freitagabend bei einer Veranstaltung im New Yorker Kulturzentrum 92Y.

„Das ist tragisch, aber auch sehr gefährlich“
„Er peitscht die Zuschauer auf, die zu ihm kommen, und es ist fast wie eine Sucht: Er treibt sie an, und sie geben ihm das zurück, was er anscheinend braucht, um sich stark und wichtig zu fühlen“, sagte Clinton weiter. „Das ist tragisch, aber auch sehr gefährlich.“

Der Präsident selbst sieht sich mal wieder unfair behandelt und will seinen Ton nicht mildern. Wenn überhaupt, habe er einen Grund dazu, seine Rhetorik noch zu verschärfen, weil die Medien ihn und die Republikaner unfair behandelten, so Trump zu einer Journalistin.

Verdächtiger ist Trump-Fan
In den vergangenen Tagen waren mehr als zehn Briefbomben gefunden worden, die an prominente Trump-Kritiker adressiert waren - darunter Ex-Präsident Barack Obama, Ex-Außenministerin Hillary Clinton und andere Demokraten. Am Freitag nahmen die Sicherheitsbehörden einen Verdächtigen in dem Fall fest. Bei ihm handelt es sich um einen 56-Jährigen aus Florida.

CNN berichtete, er sei als Republikaner registriert. Aufnahmen eines Wagens, der dem Mann gehören sollen, zeigten eine Reihe von Bildern an der Seite des Fahrzeugs, auf denen unter anderem Trump und sein Vize Mike Pence zu sehen waren.

 krone.at
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