23.10.2018 07:51 |

Kinder und Haustiere

Raser in Tempo-30-Zone: Was kann man dagegen tun?

Eine Tierbesitzerin in Ledenitzen ist verzweifelt. Schon drei ihrer geliebten Haustiere wurden auf der Ferlacher Straße von Autos angefahren, weil die meisten Lenker das Tempo-30-Limit nicht beachten. Bürgermeister Christian Poglitsch will deshalb zusätzliche Maßnahmen setzen, um Raser einzubremsen.

Zwei tote Katzen und ein schwer verletzter Hund, das ist die traurige Bilanz, auf die Julia Samonig vom Ponyhof KlippKlapp verweist: „Mir ist schon bewusst, dass es für manche nur Tiere sind. Sie gehören aber bei uns auch zur Familie. Deshalb habe ich auf Facebook die Fotos gepostet und den Bürgermeister aufgefordert, endlich etwas zu unternehmen“, ist die Anrainerin verärgert und traurig zugleich.

„Bei uns gehen aber auch viele Kinder aus und ein. Was ist, wenn eines von ihnen verletzt wird?“, gibt Samonig zu bedenken. Obwohl in dem Bereich Tempo 30 gelte, könne sich niemand auf der Straße wirklich sicher fühlen.

Maßnahmen sind angedacht
Bürgermeister Christian Poglitsch erwägt deshalb, zusätzliche Maßnahmen zu setzen. „Wir werden in diesem Abschnitt eine ganzjährige Geschwindigkeitsanzeigetafel aufstellen. Fährt der Lenker zu schnell, wird er darauf aufmerksam gemacht. Das hat auch in der Marktstraße geholfen. Außerdem wird die Polizei verstärkt kontrollieren.“

Im nächsten Jahr sei dann gleich vor dem Ponyhof ein Kreisverkehr geplant. „Der wird dann die Geschwindigkeit herausnehmen“, betont Poglitsch. Die Tierbesitzerin wäre mit einem Bremshügel glücklicher.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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