Gottfried Helnwein

Linz: Malergenie kam mit Zug zu seiner Ausstellung

MalergenieGottfried Helnwein war in Linz. Pflichtbesuche galten dabei dem Aktionsraum LINkZ mit einer Schau anlässlich seines 70. Geburtstags sowie einer „Macbeth“-Vorstellung im Musiktheater, für die er Bühnenbild und Kostüme beigesteuert hatte.

Mit dem Zug reiste Gottfried Helnwein von Wien nach Linz. Vom Bahnhof ging es per Taxi zum Aktionsraum LINkZ nach Urfahr. Neugierig betrat das weltweit erfolgreiche Malergenie die einzige Ausstellung, die für ihn anlässlich seines 70. Geburtstags eröffnet worden war. Er war in Begleitung „seiner“ Renate, mit der er 41 Jahre glücklich verheiratet ist.

Gerne nach Österreich
Die Helnweins, die in einem Schloss in Irland und in Los Angeles leben, kommen gerne nach Österreich: „Ich habe eine sentimentale, leidenschaftliche und manchmal schmerzhafte Liebe zu diesem eigenartigen und wunderbaren kleinen Land!“, sagt er. Im Aktionsraum stellen das Unternehmer-Ehepaar Karin und Johann Brandstetter sowie der Welser Kunstsammler Arnold Hirschl Werke aus, die sie als Fans des Provokateurs seit den 1980er-Jahren gesammelt haben. Auch Neues ist dabei: bleiche Kinder, Blut, Pistolen, versteckte Gewalt. Helnwein klagt mit dieser Art Kunst Krieg und Terror an.

Schau gefällt
Schockmaler? „Ich habe mich nie darum gekümmert, welches Etikett mir irgendjemand verpasst“, sagt er zur „Krone“. „Mit meiner Arbeit und meinem Leben hat das ja wenig zu tun!“ Die Linzer Geburtstagsschau gefällt ihm gut. Den einen oder anderen Scheinwerfer würde er noch mehr dimmen. Sogar Plakate signierte er. Nach der Besichtigung ging es weiter ins Musiktheater. Dort traf sich Helnwein mit den Produzenten von „Macbeth“, für das er Bühnenbild und Kostüme beigesteuert hatte. Und er sah sich eine Vorstellung an, bevor es per Bahn zurück nach Wien ging. Heute, Samstag, steigt seine Geburtstagsparty in der Albertina.

Elisabeth Rathenböck/Kronen Zeitung

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