Mi, 19. Dezember 2018

Schon im Frühjahr

12.10.2018 10:51

Sojus-Notlandung: Duo soll bald wieder ins All

Nach ihrer dramatischen Notlandung in der kasachischen Steppe am Donnerstag sollen der russische Kosmonaut Alexej Owtschinin und der US-Astronaut Nick Hague voraussichtlich schon im kommenden Frühjahr wieder ins All starten. „Wir planen ihren Flug für den kommenden Frühling“, teilte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitri Rogosin, am Freitag auf Twitter mit.

„Die Kerle werden bestimmt fliegen“, versicherte Rogosin und veröffentlichte ein Foto von sich und den beiden lächelnden Astronauten. Demnach kehrten Hague und Owtschinin inzwischen in die „Sternenstadt“ bei Moskau zurück.

Nach einer Fehlfunktion in der zweiten Stufe ihrer Sojus-Rakete mussten die beiden Raumfahrer am Donnerstag kurz nach dem Start mit ihrer Kapsel, die sie zur Raumstation ISS bringen sollte, in Kasachstan notlanden. Die beiden Raumfahrer wurden dabei enormen Belastungen ausgesetzt, überstanden das Abenteuer aber unversehrt (siehe Video unten).

Wenige Stunden nach der Notlandung veröffentlichte die russische Raumfahrtbehörde Roscosmos Fotos der beiden Raumfahrer. Sie zeigen Owtschinin und Hague, die ziemlich entspannt und cool wirken, auf einem Sofa sitzend.

Bemannte Starts mit Sojus-Rakete vorerst ausgesetzt
Eine Kommission der russischen Raumfahrtbehörde sucht derzeit nach der Ursache des ersten derartigen Unfalls seit 1975. Bemannte Starts mit der Sojus-Trägerrakete wurden vorerst ausgesetzt. Der geplante Start eines Raumfrachters mit der Sojus wurde von Ende Oktober auf Mitte Dezember verschoben.

Teil der abgestürzten Rakete in Kasachstan gefunden
Unterdessen haben Suchmannschaften ein abgestürztes Trümmerteil in der Steppe von Kasachstan gefunden. Der Absturz habe niemanden verletzt, sagte ein Vertreter des kasachischen Zivilschutzes am Freitag. Der Fundort liege 40 Kilometer von der Stadt Dscheskasgan entfernt.

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