Mi, 19. Dezember 2018

Jährlich 2000 Vorfälle

06.10.2018 11:00

Tödlicher Unfall durch tiefstehende Sonne

Heftiger Regen, getrübte Sicht durch Nebel, Wildwechsel oder die tief stehende Sonne - die Liste der Herbstgefahren im Straßenverkehr ist lang. Erst am Donnerstagabend soll die Sonnenblendung Ursache am tödlichen Verkehrsunfall einer 88-Jährigen in Utzenaich gewesen sein. Jährlich werden österreichweit 2000 Personenschäden durch die blendende Sonne ausgelöst.

Vor allem der Faktor, dass bei der Fahrt in die Arbeit aber auch von dieser nach Hause, die Herbstsonne sehr tiefsteht und teilweise stark die Sicht einschränkt, erhöht das Risiko eines Verkehrsunfalls um ein Vielfaches.

Gut sichtbare Kleidung tragen
Junge Verkehrsteilnehmer zeigen dabei ein erhöhtes Unfallrisiko. Es gilt aber nicht nur für Autofahrer, konzentriert zu sein, sondern auch Fußgänger und Radfahrer sind gefordert und sollten auf gut sichtbare Kleidung achten.

Sicherheitsabstand unbedingt anpassen
Wird man beim Autofahren durch die Sonne geblendet und fühlt sich in seiner Sicht eingeschränkt, sollte man auf jeden Fall seine Geschwindigkeit reduzieren und auf erhöhten Sicherheitsabstand zum Vordermann achten. „Wer nur eine Sekunde lang geblendet ist und nichts sieht, legt bei 50 km/h bereits 14 Meter im Blindflug zurück“, warnt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

Auf saubere Windschutzscheibe achten
Um dem Ganzen vorzubeugen, sollte man seine Sonnenbrille griffbereit aufbewahren und gegebenenfalls die Sonnenblende herunterklappen. Selbst wenn man die Sonne „im Rücken hat“, darf man die Gefahr durch Blendung in den Spiegeln nicht unterschätzen. Außerdem gehört stets auf eine saubere Windschutzscheibe - sowohl innen als auch außen - geachtet. Eine verschmierte Scheibe verschlimmert die Spiegelungen und Reflexionen durch eintreffende Sonnenstrahlen um ein Vielfaches.

Philipp Zimmermann/ Kronen Zeitung

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