Mo, 22. Oktober 2018

Welttierschutztag

03.10.2018 17:00

Die „Krone“ bewegt - auch im Tierschutz

50 unterstützte Tierheime und Tierschutzvereine, knapp 200.000 gespendete Euro, 40.500 Kilogramm Futter an arme Fellnasen - zum Welttierschutztag am 4. Oktober zieht die „Krone“-Tierecke eine positive Bilanz. Doch es gibt noch immer viel zu tun. Wegschauen hilft nicht!

Haben Katzen regelmäßigen Zugang ins Freie, so sind sie laut Zweiter Tierhaltungsverordnung von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden. Dennoch steigt die ohnehin schon hohe Anzahl herrenloser Streunerkatzen und verwilderter Hauskatzen immer weiter durch nicht kastrierte Tiere. Da eine Katze meist zweimal jährlich trächtig mit mindestens drei Jungen ist, die wiederum auch nach vier bis fünf Monaten selbst paarungsfähig werden, kann es innerhalb weniger Jahre zu einer enormen Überpopulation kommen. Streunende Katzen sind Wind und Wetter sowie einer unsicheren Ernährungssituation schutzlos ausgesetzt und sterben meist früh an ihren unbehandelten Krankheiten. Seien Sie verantwortungsbewusst und helfen Sie durch die Kastration mit, die Streunerpopulation einzudämmen!

Es gibt Rinder, die ihr gesamtes Dasein angebunden an einer Kette darben müssen. Diese sogenannte permanente Anbindehaltung ist antiquiert und absolute Tierquälerei, die dringend verboten werden muss, sind sich Experten einig. Nachdem das Verbot der permanenten Rinderanbindehaltung bei der Novellierung des Tierschutzgesetzes an der ÖVP scheiterte, konnte immerhin ein Vorschlag der „Krone Tierecke“ ins Gesetz eingearbeitet werden. Betriebe, die ihre Rinder noch ständig angebunden halten, müssen dies künftig unter Angabe von Gründen bei der Behörde melden! „So weiß man dann wenigstens, wie viele Tiere noch betroffen sind, und kann diese Stallungen gezielt kontrollieren“, so Maggie Entenfellner.

Die Katzenfuttermarke Felix feierte heuer 25-jähriges Jubiläum und stattete dem Katzenhaus der „Krone Tierecke“ einen Überraschungsbesuch ab. 2500 gefüllte Tierfutternäpfe wurden an die vierbeinigen Bewohner des Katzenhauses der „Krone Tierecke“ gespendet. Mittlerweile sind es 95 an der Zahl -  die meisten von ihnen stammen aus schlimmen Verhältnissen wie Animal-Hoarding-Fällen und sind aufgrund chronischer Krankheiten nicht mehr vermittelbar. Manche Besitzer sind ihrer überdrüssig geworden, großteils wegen Unsauberkeit - im Katzenhaus haben auch sie einen Lebensplatz gefunden.

Nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln oder Kosmetika macht Ihre Wahl einen Unterschied, sondern auch bei der Kleidung: Mehr als 100 Millionen Tiere werden jedes Jahr auf Pelzfarmen ermordet. Unsagbares Tierleid, Qualen, Schmerzen und Elend - nur damit sich die eine oder andere „Dame“ damit schmücken kann. Pelz ist immer noch in - und er ist billig wie nie zuvor. Bitte kaufen und tragen Sie keine Pelze und oder mit Pelz besetzte Kleidung!

Beamte greifen regelmäßig kriminelle Händler auf, die herzige Vierbeiner wie Massenware im Internet feilbieten und sie illegal ins Land bringen. Hat ein Interessent seinen Liebling online ausgesucht, wird gegen eine „Schutzgebühr“ ein Treffen mit den Schmugglern vereinbart - in der Nähe der Grenze. Damit wollen die organisierten Banden den Kontrollen der Polizei entgehen. Maggie Entenfellner: „Am liebsten würde ich auch die Leute bestrafen, die solche armen Billig-Welpen kaufen. Wer jemals das Leid in den Welpenfabriken gesehen hat und sich trotzdem so einen Vierbeiner zulegt, der muss wirklich herzlos sein - es ist ein Anblick des Jammers.“

Endlich: Aus für die grausame Haltung von Gallebären in der vietnamesischen Provinz Ninh Binh! Möglich gemacht haben das die „Vier Pfoten“ und die „Krone“-Familie - wir durften die finale Rettung exklusiv begleiten. Auf den sogenannten Gallefarmen wird den Tieren Saft aus der Galle abgezapft. Ohne Narkose wird ihnen dazu ein Metallrohr in die Seite gerammt. Der Saft soll - laut Aberglaube - gegen blaue Flecken oder Leberbeschwerden helfen und bringt viel Geld ein. Die „Vier Pfoten“ wollen dieser Barbarei ein Ende bereiten und haben ein Schutzzentrum für die Gallebären gebaut. Unter dem Motto „Save the saddest bears“ („Rettet die traurigsten Bären“) wurden Spenden für diese Mission gesammelt. Auch die „Krone“-Familie half großzügig und hat ein weiteres Mal ihre große Tierliebe bewiesen - ganze 32.000 Euro kamen zusammen! „Vier Pfoten“-Gründer Heli Dungler war bei der Scheckübergabe durch Maggie Entenfellner regelrecht überwältigt.

Es gibt keinen wirtschaftlichen Bedarf für Walfleisch und etliche Walbestände haben sich noch immer nicht vom kommerziellen Walfang erholt. Eigentlich müsste der Kampf gegen die Bedrohungen wie Schiffsverkehr, Unterwasserlärm und Beifang weitergeführt und verstärkt werden - in der Realität stehen illegale Walfangaktivitäten an der Tagesordnung.

In vielen Ländern ist Tierschutz nach wie vor ein Fremdwort. Doch man kann Tierquälerei überall melden und anzeigen. Die Botschaften der Urlaubsländer nehmen Beschwerden immer ernster – und sei es nur, weil sie um den Verlust von Gäste-Einnahmen fürchten. Dass echte Tierfreunde Stierkämpfe oder Delfinarien meiden, sollte eigentlich klar sein! Auch Elefantenreiten oder Selfies mit Bären, Krokodilen & Co. gehören zu den tierquälerischen Touristenattraktionen. Bitte glauben Sie nicht an deren Verharmlosung vor Ort!

Sie greifen sich wunderbar weich an, schmiegen sich geschmeidig an den Hundehals und sind edel und schick! Gemeint sind die exklusiven „Krone“-Hundehalsbänder, die ab sofort österreichweit erhältlich sind. Ab sofort können Sie Ihren vierbeinigen Liebling mit einem edlen Halsband ausstatten und gleichzeitig einem armen Hund eine lebensnotwendige Operation bezahlen. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind ohne Zweifel unfassbar herzig - Hunde der Rassen Mops oder Französische Bulldogge erfüllen mit ihren großen Augen und den runden Gesichtern das Kindchenschema und erfreuen sich größter Beliebtheit. Nicht zu überhören ist allerdings, wie sich die meisten der Tiere beim Atmen quälen. Der ursprüngliche Hund hat keine Rasse, diese sind eine Erfindung des Menschen - und wir erfinden Dinge, die uns gefallen oder nützlich sind. Bei den sogenannten Nutztieren geht es in erster Linie um die Leistung, bei Haus- und Heimtieren darum, dass sie uns optisch ansprechen. Nicht immer ist das gesund für die Vierbeiner - Tierschützer und Experten wollen auf die Problematik von Qualzuchten aufmerksam machen und fordern ein Verbot. Mehr zum Thema finden Sie hier.

„Schnurrstracks ins Ziel“ haben es die sportlichen acht - Diana Zwickl, Denise Zöhrer, Sonja Hellsberg und die Purina-MitarbeiterInnen Katharina Steiner, Gisèle Mugny, Andreas Kump sowie Bartolomiej Forcbe - im 35. Vienna City Marathon am 22. April geschafft. Pro gelaufenem Kilometer spendet das Unternehmen Purina 30 gefüllte Futternäpfe an den Verein „Futterbox Österreich“ und das TierQuarTier Wien - die stolze Summe von mehr als 2500 Portionen konnte ausgeliefert werden.

Sie möchten helfen?
Unseren Verein „Freunde der Tierecke“ erreichen Sie jeweils Montag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 057060/233 17 sowie per Mail an tierecke@kronenzeitung.at. Besuchen Sie uns auf Facebook und Instagram! Wir sind dringend auf Ihre Spende angewiesen - helfen Sie uns, zu helfen! Spendenkonto: Verein „Freunde der Tierecke“, IBAN AT93 6000 0000 9211 1811, BIC OPSKATWW
Von Herzen Danke!

Maggie Entenfellner & Denise Zöhrer, Kronen Zeitung

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