Flughafen-Geschäft:

Stapler-Spezialist international im Steigflug

„Das Jahr begann zäh, aber mittlerweile haben wir Vollauslastung“, sagt Günter Kitzmüller. Seit Juni ist der 57-Jährige Geschäftsführer des Seiten- und Mehrwege-Stapler-Spezialisten Bulmor aus Perg, der sein Flughafen-Geschäft ausbaut.

Flughäfen lassen Günter Kitzmüller irgendwie nicht los. Als Finanzvorstand bei Rosenbauer bediente er mit den Leondingern Großflughäfen mit Löschfahrzeugen. Als Bulmor-Geschäftsführer mischt der 57-Jährige erneut am Vorfeld der Airports mit.

Spezialfahrzeuge für Flughäfen
Die Mühlviertler punkten nämlich verstärkt mit ihren Spezialfahrzeugen bei Flughäfen. Die Hublift-Fahrzeuge namens „Side-Bull“ werden benötigt, wenn Passagiere im Rollstuhl aus einem oder in ein Flugzeug gebracht werden und keine Fluggastbrücke parat ist. Mittlerweile stellt Bulmor über 20 dieser Fahrzeuge pro Jahr her, Tendenz steigend. „Wir entwickeln gerade ein kleineres Modell“, erzählt Kitzmüller, der mit Andreas Leonhartsberger seit kurzem einen neuen Vertriebschef hat.

International tätig
153 Mitarbeiter sind allein in Perg beschäftigt, wo der Platz knapp geworden ist. Der Spezialist für Stapler, mit denen lange Bretter, Rohre oder Eisenprofile transportiert werden, ist nicht nur im deutschsprachigen Raum und in Frankreich gefragt, sondern auch in England. Angst vorm „Brexit“? „Wir werden den Markt sicher nicht aufgeben“, so Kitzmüller. Auf der „Insel“ hat Bulmor 26 Beschäftigte.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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