14.09.2018 11:27 |

„Mile 22“

Versagt die Diplomatie, muss Mark Wahlberg ran

Krawumm: Kino-Pistolero Mark Wahlberg spielt erneut unter der Regie von Peter Berg („Boston“). In der Rolle des Jimmy Silva, eines Führungsoffiziers der Eliteeinheit Overwatch, die immer dann auftrickst, wenn die Diplomatie gründlich versagt, soll er einen potenziellen Informanten und Überläufer, der Redebedarf über den Verbleib von gestohlenem radioaktiven Material hat, quer durch eine südostasiatische Metropole zum Flughafen eskortieren. Die Strecke ist 22 Meilen lang.

Ja, Jason Bourne lässt grüßen, und irgendwie ist diese ganze Aktion eine „Mission: Impossible“. Hatten diese Filme aber noch eine selbstironische Note, so feiert Berg diesmal den reaktionären Machismo und selbstmörderischen Kadavergehorsam.

Sein „Gleitmittel“ ist ultrabrutaler Zynismus, und so macht Wahlberg nix anderes, als sich den Weg freizuschießen. Nur fluchen und killen, das ist moderat originell.

Kinostart von „Mile 22“: 14. September 2018

Christian Krisch, Kronen Zeitung

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