30.08.2018 11:34 |

Mit bloßen Händen

Feuerwehrmann fing in See 2,40-Meter-Anakonda

Mehr als eine Woche ist vergangen, seit Fischer in einem deutschen Baggersee erstmals eine Gelbe Anakonda gesichtet hatten. Obwohl die Würgeschlange für Menschen nicht gefährlich ist, wurde der bei Ausflugsgästen beliebte Latumer See im nordrhein-westfälischen Meerbusch sicherheitshalber gesperrt. Vergeblich wurde versucht, das 2,40 Meter lange und fünf Kilogramm schwere Tier mit einem Köder in die Falle zu locken, doch seit Mittwoch gibt es Entwarnung: Die Anakonda wurde von einem Fachmann der Feuerwehr „nach kurzer Suche“ mit bloßen Händen eingefangen.

Bei einer Suchaktion am Mittwoch entdeckte ein Fotograf mit dem Teleobjektiv seiner Kamera das Reptil. Den Rest erledigte Hauptbrandmeister Sebastian Schreiner (37) von der Feuerwehr Düsseldorf. „Sie sonnte sich auf einem Baumstamm. Als wir uns mit einem Boot näherten, glitt sie ins Wasser und schwamm knapp unter der Oberfläche. Ich ergriff sie und zog sie Stück für Stück zu mir und steckte sie schließlich in einen Sack“, schilderte Schreiner seinen Einsatz.

Würgeschlange lebt nun in Tierpark
Dem Reptilienfachmach zufolge „sieht die Schlange gut aus. Sie ist unverletzt, agil und kräftig. Und sie hat eine dickere Stelle am Bauch, weil sie vermutlich etwas zum Fressen gefangen hat“. Das Tier wurde in den Natur- und Tierpark Brüggen gebracht.

Gelbe Anakonda eigentlich in Südamerika heimisch
Die in Südamerika heimische Gelbe Anakonda war am Donnerstag vergangener Woche erstmals gesichtet worden. Wer sie ausgesetzt hat, konnte noch nicht ermittelt werden. Der Latumer See - ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, aber kein Badesee - ist an vielen Stellen von hohem Gebüsch umgeben, das der Schlange ideale Rückzugsmöglichkeiten bot.

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