Mi, 22. August 2018

Ambros-FPÖ-Zwist

08.08.2018 14:31

Versöhnungsangebot: „Gulasch und ein Seidl Bier“

Nach der Gegenattacke von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker auf Wolfgang Ambros, der in einem Interview „viele braune Haufen in der FPÖ“ geortet hatte, gibt es nun eine Einladung zum Dialog. Der Politiker lädt den Musiker ein, sich bei einem „Gulasch und einem Seidl Bier“ auszusprechen. Einen weiteren Seitenhieb konnte sich der FPÖ-Mann dennoch nicht verkneifen.

„In einer offenen und demokratischen Gesellschaft muss es jedermann freistehen, Kritik zu üben, natürlich auch dem Wolfgang Ambros - diese sollte aber fundiert sein und sich auf sachlichem Boden befinden. Mit seinen Beleidigungen trifft er auch sehr viele seiner treuesten Fans - das hat er wohl vergessen“, so Hafenecker am Mittwoch in einer Aussendung,

Künstler oft „Systemgünstlinge“
In weiterer Folge klingt es dann aber weniger versöhnlich: „Generell ist der Kritik von Künstlern in den heutigen Tagen anzumerken, dass sie einzig vonseiten diverser ,Systemgünstlinge‘ stammt, die wohl im fortgeschrittenen Alter um ihre Altersvorsorge in Form von Aufträgen bangen müssen, denn der Lebenswandel in den 70er- und 80er-Jahren dürfte nicht viel übergelassen haben.“

Fendrich erneut attackiert
Doch damit nicht genug, der Rundumschlag Hafeneckers bezog auch wieder Rainhard Fendrich, den er zuletzt gemeinsam mit Ambros als „abgehalfterten Musiker“ bezeichnet hatte, mit ein. „Ob sich Rainhard Fendrich mit einem deftigen Wirtshausbesuch begnügen würde, ist allerdings nicht gewiss, seine Vorlieben sollen ja mannigfaltig sein ...“, so der FPÖ-Politiker.

„Sachliches Niveau“ gewünscht
Abschließend wünscht sich Hafenecker jedoch, dass „wir wieder auf ein sachliches Niveau kommen - Künstler ihr Publikum erfreuen und Politiker alles zum Wohle ihrer Wähler und zum Wohle Österreichs beitragen“.

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