So, 19. August 2018

„Krone“-Ombudsfrau

06.08.2018 06:00

Installateur-Notdienst sorgte für Ärger

An einem Wochenende ließ sich die Gas-Kombi-Therme eines Wieners nicht mehr starten. Deshalb rief der Leser einen Installateur-Notdienst. Der kassierte einfach 170 Euro, ohne das Problem zu lösen…

Weil das Gerät nur mehr eine Fehlermeldung anzeigte, suchte Roman H. im Internet nach einem Installateur-Notdienst. Und rief eine Firma, die mit einem Kundendienst für Markenthermen warb. Nach einiger Wartezeit kam ein Mitarbeiter. „Zuerst hat der junge Mann gute 20 Minuten lang erfolglos den Störungsknopf der Therme gedrückt, versuchte dann den Druckwächter mit Büroklammern zu überbrücken“, so der Leser. Das Problem lösen konnte der Installateur aber nicht, bot lediglich eine größere Reparatur um rund 1300 Euro an.

Nachdem Herr H. das ablehnte, drückte ihm der Mitarbeiter eine Rechnung über 170 Euro in die Hand, die der Wiener zähneknirschend zahlte. Der nach dem Wochenende gerufene, echte Werkskundendienst des Thermen-Herstellers hatte das Problem übrigens innerhalb von wenigen Minuten behoben. Weil Roman H. auf seine Beschwerde bei der Notdienst-Firma keine Antwort erhielt, wandte er sich an die „Krone“.

Betrag wurde dank Ombudsfrau erstattet
Nach mehrfacher Anfrage teilte der Notdienst-Installateur schließlich mit, dass man den Sachverhalt im Fall des Lesers geprüft habe und zur Entscheidung gekommen sei, den Einsatzbetrag retour zu überweisen.

Die Ombudsfrau rät, sich vorsorglich einen Installateur des Vertrauens zu suchen, der auch einen Notdienst in der Nacht oder am Wochenende anbietet. So kann man sich vielleicht unnötigen Ärger und eine überteuerte Rechnung ersparen!

 Ombudsfrau
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