Mo, 19. November 2018

Grenzen überschritten

01.08.2018 12:36

Facebook-User wünschen Politiker-Sohn (3) den Tod

Der niederösterreichische Landtagsabgeordnete Michael Schnedlitz lässt mit einem Facebook-Posting aufhorchen: Der FPÖ-Politiker beklagt, dass seinem dreijährigen Sohn in den sozialen Medien der Tod gewünscht werde. Parteikollegen und andere User sehen damit sämtliche Grenzen überschritten.

In dem Facebook-Posting beschreibt Schnedlitz, wie es ist, wenn man nach einem langen, erfolgreichen Arbeitstag, an dem man es geschafft habe, flächendeckend Sprachkurse für Kinder zu ermöglichen, nach Hause komme - und dann auf solche Meldungen stoße.

„Grenzen überschritten“
Der Schock und das Entsetzen über die Todeswünsche sind in seinem Posting klar herauszulesen. Andere User schließen sich dem Landespolitiker an und sprechen ihm Mut zu - darunter auch Regierungsberater Heimo Lepuschitz auf Twitter.

Spracherwerb soll Integration fördern
Bevor Schnedlitz mit den Postings konfrontiert wurde, hatte er freudig verkündet, dass im Rahmen einer Sprach- und Integrationsoffensive 
in Wiener Neustadt ab September Deutschkurse für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren angeboten würden. „Ziel dieser Offensive ist es, über die Sprachkenntnisse der Kinder eine gelungene Integration und eine Trendwende herbeizuführen“, so der FPÖ-Politiker.

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