Di, 16. Oktober 2018

Videogrüße aus Spital

14.07.2018 12:05

„Starke“ Fußball-Buben richten erste Worte an Welt

Noch bis Donnerstag müssen die aus dem Höhlenkomplex in Thailand so spektakulär geretteten Hobbyfußballer im Krankenhaus bleiben. Der Gesundheitszustand der zwölf Buben und ihres Trainers hat sich seit ihrer Rettung Anfang der Woche enorm gebessert. Das zeigen auch Videos aus dem Spital, in denen sich die Kinder bei der Welt für ihre Anteilnahme und ihre Rettung bedanken.

„Danke, dass ihr uns gerettet habt“, sagt etwa Prajak Sutham (15), dessen Spitzname Note ist. Er war wie seine elf Freunde und der Trainer mehr als zwei Wochen in dem Höhlenkomplex Tham Luang-Khun Nam Nang Non an der Grenze zu Myanmar gefangen gewesen. In einer spektakulären Rettungsaktion waren die Buben Anfang der Woche mit Tauchern gerettet worden, seitdem erholen sie sich im Spital von den Strapazen.

„Ich bin gesund. Ich fühle mich stark und gut“, sagt Nattavut Takhamsai (14). Auch mit Trainer Ekkapol Chanthawong geht es aufwärts. Ihm ist es wohl am meisten zu verdanken, dass der Zusammenhalt des Teams auch in dieser Ausnahmesituation bestehen blieb, sich vermutlich sogar verstärkt hat. „Ich komme schön langsam wieder zu Kräften“, so der 25-Jährige, der für sein Team auf seinen Proviant verzichtet hatte, bevor die Retter zu der Gruppe vordringen und sie mit Lebensmitteln versorgen hatten können.

Verbeugung im Krankenbett als Zeichen des Dankes
Er bedankte sich wie die Buben im Alter zwischen elf und 16 Jahren bei allen, die ihnen gute Gedanken geschickt hätten, bei allen Helfern, die diesen guten Ausgang erst möglich gemacht hatten - vor allem bei den Tauchern der thailändischen Navy Seals - beim Premierminister und auch den Ärzten. Wie sein Team verbeugte auch er sich, im Krankenbett sitzend, als Zeichen seines Dankes.

Das Team sei bei „guter Gesundheit“ und „frohgemut“, versicherte am Samstag auch der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn. Noch müssten die Geretteten aber im Spital bleiben. Am Donnerstag würden sie „alle gemeinsam entlassen“. Den Buben sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, so der Minister.

Video: Das Drama in der Tham-Luang-Höhle

Die zwölf Fußballer und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen.

Video: Auch die letzten Buben sind gerettet!

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