Mo, 17. Dezember 2018

„Krone“ dabei

26.06.2018 10:41

So übten Polizei und Heer Ernstfall in Spielfeld

Menschen auf Zäunen, in Wäldern, auf Bahngleisen oder kauernd am Boden: Tief eingeprägt haben sich in Österreichs Bevölkerung die Bilder des Flüchtlingsansturms von 2015, der im Herbst seinen Höhepunkt fand. Um vor einem erneuten Ansturm gewappnet zu sein, gab es am Dienstag in Spielfeld in der Steiermark eine Mega-Übung. Wir haben Videos und Bilder.

Wären nicht die vielen Journalisten und Fotografen gewesen, man könnte die Szenen, die sich am Vormittag in Spielfeld abspielten, zum Fürchten finden. Menschen mit zu Fäusten geballten Händen forderten lautstark Einlass - ihnen gebenüber ein Heer an Polizisten und Soldaten in Schutzausrüstung. Zum Glück war dies nur eine Übung - um solche Momente in der Realität vielleicht verhindern zu können.

Zum ersten Mal im Einsatz war die von Innenminister Herbert Kickl aufgebaute Grenzschutztruppe Puma. Die Polizeieinheit kann im Bedarfsfall binnen 24 Stunden an einem Hotspot zusammengezogen werden.

Rund 800 Exekutivbeamte und 200 Soldaten nahmen an dieser groß angelegten Grenzschutzübung teil. Mit Spielfeld wurde von Innenminister Kickl und Verteidigungsminister Mario Kunasek (beide FPÖ) jener Übergang gewählt, der 2015 förmlich überrannt wurde. 187.000 Flüchtlinge strömten damals über Slowenien und Spielfeld nach Österreich - und das sind nur die offiziellen Zahlen.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Ochs‘ und Esel“-Sager
Gabalier legt mit skurrilem Weihnachtsvideo nach
Adabei
Nicht zurechnungsfähig
Einweisung nach Meißelmord in Asylunterkunft
Niederösterreich
„Unsere Überzeugung“
Sisi bei Kurz: Gemeinsam gegen illegale Migration
Österreich
Im Amt bestätugt
Nach 6:1-Gala: Grabherr bleibt Trainer bei Altach
Fußball National
Parallel-Riesentorlauf
Ab 18:15 LIVE: Hirscher beginnt gegen Teamkollegen
Wintersport
Design aus Österreich
Nachhaltig und trotzdem modisch? Wie geht das?
Gesund & Fit
Salzburg-Abschied?
Nächster Deutschland-Klub angelt nach Marco Rose
Fußball International
Skurrile Überraschung
FPÖ-Video: Vizekanzler spielt Christkindl
Politik

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.