Do, 19. Juli 2018

Kontrollen am Strand

26.06.2018 11:43

Strand-Massagen: Polizei geht gegen Urlauber vor

Da ist es mit der Entspannung schnell vorbei: An den beliebtesten Adria-Stränden der Österreicher geht die italienische Polizei erstmals auch gegen Urlauber vor, die sich am Strand massieren lassen. Denn die China-Massagen auf Sand sind illegal. Erste Touristen kostete dieses Vergnügen bereits 500 Euro Bußgeld.

Das Rauschen des Meeres, Sonnenschein und der Duft vom Pizzaofen: Für viele Urlauber fehlt da nur noch eine Wellnessbehandlung, und das Urlaubsglück ist perfekt. Für Touristen hatte so eine Massage (ab 20 Euro für 30 Minuten) aber ein böses Nachspiel. Erstmals geht die Polizei nicht nur gegen Strandverkäufer vor, sondern auch gegen Gäste, die sich illegal massieren lassen!

Strafen bis zu 7000 Euro!
„Die Strafen betragen 100 bis 7000 Euro“, warnt ein italienischer Polizeikommandant. In Jesolo wurden erste Strafen verhängt. „Ab Ende Juni gibt es verstärkte Kontrollen“, weiß Giorgio Ardito, Strandmanager in Lignano.

Wie es heißt, wolle man Gäste keinesfalls vertreiben - der Strand soll aber nicht zu einem Markt verkommen, und man wolle Urlauber vor aufdringlichen Verkäufern schützen. Auch dem Gesundheitsministerium seien die Massagen ein Dorn im Auge, so die Begründung. Während das illegale Wellnessangebot fest in chinesischer Hand ist, teilen sich Händler aus Marokko, Tunesien und Bangladesch das Geschäft mit Handtüchern, gefälschten Louis-Vuitton-Taschen & Co. Auch deren Kunden drohen harte Strafen.

Thomas Leitner
Thomas Leitner

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.