Fr, 21. September 2018

Tat aus Verzweiflung?

15.06.2018 14:37

Baby von eigener Mutter getötet: Ort unter Schock

Es ist nur schwer begreifbar: Vor vier Monaten brachte eine Frau im nördlichen Niederösterreich ein Mäderl auf die Welt, schien nach außen glücklich - bis sie ein heimtückisches Trauma nach der Geburt zu einer Verzweiflungstat getrieben haben soll. Die Mutter steht im Verdacht, ihre Tochter erstochen zu haben.

In der Ortschaft im nördlichen Niederösterreich ist Freitagfrüh nichts mehr so, wie es war. „Bei uns hier hat es noch nie eine derartige Tragödie gegeben“, sagt Bürgermeister Horst Gangl im „Krone“-Gespräch. Wie berichtet, rückten Donnerstag gegen 18.50 Uhr Notärzte auf dem Hauptplatz an, sogar ein Notarzthubschrauber landete.

Für Baby kam jede Hilfe zu spät
Die Retter verarzteten jene Mutter, die offenbar versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Für ihr vier Monate altes Mäderl kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Kleine erlag noch in der Familienwohnung ihren schweren Stichverletzungen.

„Sie war eine wunderbare Frau“
Warum es zur unfassbaren Tat kommen konnte und ob ein sogenanntes Geburtstrauma den Ausschlag gegeben hat, werden wohl Psychologen klären müssen. Der Schock in der Ortschaft jedenfalls sitzt tief: „Sie war eine wunderbare Frau, freundlich und zuvorkommend. Ihr berufliches Engagement war vorbildhaft.“ Gangl ist erschüttert: „Sie war immer fröhlich, hat mir am Hauptplatz von Weitem zugewinkt. Ich bin untröstlich.“

Sandra Ramsauer, Christoph Matzl und Mark Perry, Kronen Zeitung

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