Do, 18. Oktober 2018

Keine „Panikmache“

14.06.2018 22:06

Ganzes Wolfsrudel in Niederösterreich gesichtet

Der nun auch in Rudeln vordringende Wolf polarisiert die Bevölkerung weiter! Während sich der WWF rund um den Vierbeiner in einen nationalen Öko-Gipfel „verbeißt“ und die Sorgen der Viehhalter teilt, bangen einige Almbauern um ihre Tiere. Denn zuletzt wurde im Mühlviertel (OÖ) ein Kälbchen gerissen!

„Es muss Schluss sein mit der Panikmache. Der Wolf ist keine reißende Bestie, aber natürlich auch kein Kuscheltier. Es muss daher Entschädigungen für Bauern geben“, so WWF-Experte Christian Pichler, der den Isegrims den Schäfchen-Appetit mittels Herdenschutzhunden und Zäunen verderben will. Dem gegenüber stehen die Bauern, die direkt mit dem Wolf leben müssen.

Schwammerlsucher in Angst
Denn jetzt tappte ein Rudel weit außerhalb des Manöverplatzes in Allentsteig (NÖ) in eine Fotofalle. Die Raubtiere schlichen um eine Mutterkuhherde samt Kälbchen und um eine 300-köpfige Biohühnerschar. Logisch, dass sich die Bauern um ihre Tiere Sorgen machen. Angesichts des Rudels trauen sich mittlerweile auch viele Schwammerlsucher nicht mehr in den Wald.

Übrigens: Laut heimischen Experten muss ein wolfsicherer Zaun mindestens einen halben Meter tief eingegraben werden und zwei Meter hoch sein.

Mark Perry, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.