Fr, 22. Juni 2018

Wandel rückt näher

24.05.2018 11:31

Logistik-Zukunft: Fahrerkabine wird zum Büro

Dürfen wir das Auto noch selbst steuern oder fahren wir mit Autopilot? Wie wird sich die Welt der Logistik verändern? Das sind Fragen, die Johannes Hödlmayr intensiv beschäftigen. Der Chef des gleichnamigen Fahrzeuglogistiers denkt intensiv über die Zukunft nach. Er weiß: Es muss auch ein Umdenken geben!

Bei Enns wird schon bald ein Testgebiet für autonomes Fahren eingerichtet. „Wir können bei diesem Projekt viel lernen“, betont der Chef des Fahrzeuglogistikers, der spürt, wie der Fahrtwind aufgrund des Wandels stärker wird. Weil das autonome Fahren auch die Logistik verändern wird und Lkw-Fahrer - ähnlich den Flugzeug-Kapitänen - wohl mit Autopilot im Konvoi unterwegs sein werden, werden sich deren Aufgaben in zehn, 15 Jahren stark verändern.

Weiterbildungen nötig
Die Zeit hinterm Steuer könnten die „Chauffeure“ dann für andere Arbeiten nutzen, die etwa via Laptop zu erledigen sind, sinniert Hödlmayr. „Zu denken, dass ein Fahrer ein Hilfsarbeiter ist, ist sowieso völlig falsch“, unterstreicht der Unternehmer, dem bewusst ist, dass es hier Weiterbildungen geben muss.

Zugtransporte sollen verstärkt werden
52 Lkw-Fahrer suchen die Mühlviertler, die im Vorjahr trotz des Verlusts eines Auftrags in Rumänien 275 Millionen € Umsatz machten, derzeit. Auch deshalb arbeitet Hödlmayr daran, mehr Auto-Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlegen. So werden etwa die BMW-Modelle aus Leipzig ab Juli mit dem Zug zu den Häfen gebracht.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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