03.05.2018 11:52 |

Maximal 20 km/h

Klagenfurt: Neuer Platz erhält einen roten Asphalt

Zwei Jahre ist es her, dass am Neuen Platz die Zebrastreifen weggefräst und Ampeln abgedreht wurden - ohne entsprechende Verordnung und Kennzeichnung. Nach heftiger Kritik von Juristen erfolgt jetzt der Umbau zur echten Begegnungszone. Die Fahrbahn wird rot markiert - und es gilt Tempo 20.

In einer Nacht- und Nebelaktion waren die Ampelanlagen und Zebrastreifen im Juni 2016 verschwunden.  Heftige Proteste der Autofahrerclubs waren die Folge. Sie sprachen von „anarchischen“ Zuständen.  Die „Pfusch-Lösung“, wie sie auch vom heutigen Straßenbaureferenten Christian Scheider bezeichnet wird, wird ab dem kommenden Herbst Geschichte sein.

Nach jahrelanger Diskussion wurde am Mittwoch die Einrichtung einer echten Begegungszone mit ordentlichen Rechten und Pflichten beschlossen:

- Künftig dürfen Fußgänger und Radfahrer (auch rechtlich) die Fahrbahn an jeder Stelle überqueren. Damit für alle Verkehrsteilnehmer Klarheit herrscht, wird der Platz optisch umgestaltet:

- Die Fahrbahn erhält einen roten Asphalt.

- Die Einfahrtsbereiche werden gepflastert und mit einer Hinweistafel versehen. An der Tafel wird die maximal erlaubte Geschwindigkeit (20 km/h) angeführt.

- Der letzte bestehende Schutzweg vor der Kramergasse kommt ebenfalls weg.

- Ebenso wird es auf der Nordseite (vor der Kramergasse) nur noch einen Fahrstreifen geben, der frei werdende Platz wird für Fahrräder reserviert.

- Die Kurzparkplätze um den Neuen Platz werden zur Ladezone umgewandelt.

„Im Oktober werden die Arbeiten starten. Wir sind froh, dass alle Parteien hinter dem Beschluss stehen“, so Scheider.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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