Mo, 22. Oktober 2018

Video aus Afghanistan

18.04.2018 16:17

Erdkampfbomber stellt Terrorkrieger auf der Flucht

Der Kampfjet A-10 Thunderbolt II, unter Piloten auch Warthog (Warzenschwein) genannt, ist die aktuelle Wunderwaffe der Amerikaner im Kampf gegen die Taliban-Truppen in Afghanistan. Der Jet fliegt bis zu 700 km/h schnell und hat eine Kanone mit 1350 Schuss Munition an Bord. Eine Staffel der bulligen „Panzerflugzeuge“ ist seit Anfang März in den besonders kritischen Zonen Südafghanistans im Einsatz. Im Video oben sehen Sie, wie ein A-10-Pilot ein Fluchtfahrzeug der Taliban zerstört.

Eigentlich waren die Kampfjets bereits zur Verschrottung vorgesehen, nun sollen sie Taliban-Stellungen und Drogenlabors angreifen. So wollen die USA den Taliban-Kämpfern die Finanzen kappen. Die militärischen Planer sprechen von einer „strategischen Luftkampagne“. Der einfach aufgebaute, effektive und robuste zweistrahlige Unterschall-Jet ist zum Einsatz gegen Bodenziele und gepanzerte Fahrzeuge vorgesehen.

Wichtigstes Erdkampfflugzeug der United States Air Force
Die A-10 Thunderbolt II gilt als wichtigstes Erdkampfflugzeug der United States Air Force. Trotz ihrer beachtlichen Größe ist die Maschine außerordentlich wendig. Das ist ein wichtiger Faktor, um im Tiefflug operieren und überleben zu können. Sie kann lange Zeit in der Nähe von Kampfgebieten verbringen und unterhalb von 300 Metern in Sichtweite operieren.

Pilot kann in völliger Dunkelheit agieren
Geschützt wird das Flugzeug durch eine Titan-Panzerung, die auch Teile der Flugkontrollsysteme abdeckt. Das Flugzeug kann deshalb direkten Treffern von panzerbrechenden oder hochexplosiven Projektilen bis zum Kaliber 23 Millimeter widerstehen. Die Treibstofftanks sind selbstversiegelnd und sollen so konstruiert sein, dass sie bei Treffern nicht explodieren können. Die hydraulischen Flugkontrollsysteme können durch manuelle Seilzüge ersetzt werden. Daher kann der Pilot das Flugzeug selbst dann noch fliegen und landen, wenn die Hydraulik oder Teile der Flügel zerschossen sind. Die Düsen sind bewusst so weit voneinander angebracht, dass die Wahrscheinlichkeit gleichzeitiger Treffer beider Triebwerke sehr gering ist. Der Pilot kann mittels Nachtsichtgeräten in völliger Dunkelheit agieren. Die Maschinen haben einsitzige Cockpits mit einer großen blasenförmigen Kuppel, um dem Piloten eine möglichst freie Rundumsicht zu bieten.

Franz Hollauf
Franz Hollauf

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