Ende August schwamm der Bub gerade unter einem gesperrten Sprungturm, als ein 13-Jähriger trotz der Verbotstafel von der 14 Meter hohen Plattform hechtete und Pauli aus Graz voll traf. Der Elfjährige ging sofort unter und blieb fast 30 Minuten unter Wasser. In solch einem Fall ist die Überlebenschance äußerst gering, denn normalerweise genügen ein paar Minuten ohne Sauerstoff, um das Gehirn irreparabel zu schädigen.
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Schnelle Bewusstlosigkeit rettete Pauli das Leben
Der Bub konnte aus rund sieben Metern geborgen und wiederbelebt werden, wobei ihm die schnelle Bewusstlosigkeit gerettet hatte. "Er ist sofort untergegangen, dadurch hat er weniger Sauerstoff verbraucht. So blieb das Gehirn geschont", erklärte Oberarzt Martin Edlinger von Kinderintensivstation am LKH laut ORF.
Trotzdem lag Pauli dann als quasi "aussichtsloser Fall" im LKH Klagenfurt vier Wochen lang im Koma, die Ärzte kämpften um sein Leben. Wie durch ein Wunder wachte er aber wieder auf - und trainiert seither in einer Reha-Klinik wieder Bewegungabläufe.
Zuvor hatte die Mutter Tag und Nacht am Krankenbett ihres geliebten Sohnes auf ein Lebenszeichen gewartet. Edlinger: "Sie ist keine Minute von ihm gegangen. Das war uns eine wesentliche Hilfe - ebenso wie ihre Interpretation seiner Äußerungen im Halbkoma."
"Es ist eine Rarität und eine medizinische Sensation"
Seine rasche Genesung überrascht selbst die Ärzte, mittlerweile ist der Bub wieder guter Dinge. "Es ist eine Rarität und alle sind der Meinung, das ist eine medizinische Sensation", so Edlinger laut ORF.










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