Kinder mussten lügen
Mutter des Ballon-Buben gesteht Publicity-Gag
Ausland
24.10.2009 12:20
Die Mutter des sechsjährigen Falcon Heene, der vermeintlich stundenlang allein in einem Ballon über den US-Bundesstaat Colorado schwebte, hat Gerichtsunterlagen zufolge gestanden, dass es sich um einen Publicity-Gag handelte. Die Frau sagte demnach in einer polizeilichen Vernehmung, dass sie und ihr Mann die ganze Zeit über gewusst hätten, dass sich Falcon im Haus versteckte.
In den Unterlagen hieß es, die Kinder seien angewiesen worden, gegenüber Behörden und Medien zu lügen, um den Schwindel zu decken. Mit der ganzen Inszenierung wollte sich die Familie für neue Fernsehauftritte empfehlen, sagte die Mayumi Heene den Unterlagen zufolge. Der Vater hat Vorwürfe, dass es sich um einen PR-Gag gehandelt habe, bisher durch seinen Anwalt zurückweisen lassen.
Ganz Amerika hatte sich vergangene Woche um das Schicksal des Sechsjährigen gesorgt, nachdem seine Eltern glauben machten, er befinde sich in einem selbst gebauten Ballon, der über Land trieb. Rund vier Stunden lang wurde um das Schicksal des Buben gebangt, während die US-Fernsehsender live über die laufende Rettungsaktion berichteten.

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