Appell an den Staat

Frächter mit Rücken zur Wand: "Wir brauchen Hilfe!"

Burgenland
23.10.2009 17:47
Burgenlands Frächter – 450 Unternehmen mit 2.600 Beschäftigten – stehen mit dem Rücken zur Wand. Überlebensnotwendige Forderungen der Branche würden vom Staat nicht gehört, wird beklagt. Bei einer Tagung in der Eisenstädter Wirtschaftskammer wollen die Frächter am Samstag nun ihrem Unmut Luft machen.

Kammerchef Peter Nemeth verlangt ein "Bekenntnis der Politik zur heimischen Transportwirtschaft und entsprechende Maßnahmen." Schließlich sichere die Branche im Burgenland um 1.000 Jobs mehr als etwa die Landwirtschaft, betont er.

Abwanderung in den Osten droht
Experten befürchten freilich, dass die Arbeitsplätze im Frachtgewerbe extrem gefährdet seien. "Viele sind gezwungen, in Richtung Osten abzuwandern", warnt Branchensprecher Gottfried Freismuth: "Und die viel zu hohe Lkw-Steuer wird immer mehr zum Sargnagel des Gewerbes." Österreich habe die dritthöchste Kfz-Steuer europaweit, fügt sein Kollege Bernhard Dillhof hinzu.

Die Transportwirtschaft will Förderung: "Unsere Fahrer müssen regelmäßig Kurse besuchen. Das kostet Geld. Ebenso wie die Ökologisierung der Maut ab Jänner 2010." Freismuth: "Wir müssen schadstoffarme Fahrzeuge anschaffen, sonst wären die Mehrkosten unerschwinglich!"

von Harold Pearson, Kronen Zeitung

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