Kammerchef Peter Nemeth verlangt ein "Bekenntnis der Politik zur heimischen Transportwirtschaft und entsprechende Maßnahmen." Schließlich sichere die Branche im Burgenland um 1.000 Jobs mehr als etwa die Landwirtschaft, betont er.
Abwanderung in den Osten droht
Experten befürchten freilich, dass die Arbeitsplätze im Frachtgewerbe extrem gefährdet seien. "Viele sind gezwungen, in Richtung Osten abzuwandern", warnt Branchensprecher Gottfried Freismuth: "Und die viel zu hohe Lkw-Steuer wird immer mehr zum Sargnagel des Gewerbes." Österreich habe die dritthöchste Kfz-Steuer europaweit, fügt sein Kollege Bernhard Dillhof hinzu.
Die Transportwirtschaft will Förderung: "Unsere Fahrer müssen regelmäßig Kurse besuchen. Das kostet Geld. Ebenso wie die Ökologisierung der Maut ab Jänner 2010." Freismuth: "Wir müssen schadstoffarme Fahrzeuge anschaffen, sonst wären die Mehrkosten unerschwinglich!"
von Harold Pearson, Kronen Zeitung









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.