Für ihr Experiment gewannen Studienleiter Martin Wiesmann und sein Team zunächst menschlichen Angstschweiß, indem sie Versuchspersonen in einem Hochseilgarten dreißig Minuten lang beängstigenden Situationen aussetzten. An dem dabei gewonnenen Schweiß mussten anschließend andere Probanden schnuppern.
Angstschweiß zeigt Wirkung
Und der Geruch des Angstschweißes zeigte Wirkung: Die Probanden gaben anschließend auf einem Fragebogen an, sich nach der Wahrnehmung von Angstschweiß selbst ängstlicher als vorher zu fühlen. Das ließ sich auch beim Kartenspielen beobachten: Die Teilnehmer des Experimentes waren plötzlich zurückhaltender und spielten mehr auf Sicherheit.
Aufnahmen mittels eines Magnetresonanztomografen zeigten sogar Änderungen im Gehirn selbst. So wurden durch das Riechen des Angstschweißes nicht nur die für Gerüche zuständigen Regionen aktiviert, sondern auch Areale für emotionale Veränderungen sowie für das Gedächtnis.












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