Datenschutz-Affäre
Deutsche Bahn soll Millionen-Bußgeld zahlen
Damit sollten Mitarbeiter identifiziert werden, die sich über Scheinfirmen selbst Aufträge zuschanzten. Die Daten seien mit jenen von Firmen abgeglichen worden, mit denen die Bahn geschäftlich verbunden war, hatte der Antikorruptionsbeauftragte des Konzerns, Wolfgang Schaupensteiner, im Jänner im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages berichtet. Die Betroffenen waren nicht informiert. Die Bahn hat dem Bericht zufolge 14 Tage Zeit, um gegen den Bescheid Einspruch einzulegen.
173.000 Mitarbeiter bespitzelt
Im Ausschuss hatte Schaupensteiner auch berichtet, dass insgesamt 173.000 Mitarbeiter - also rund zwei Drittel der Belegschaft - und 80.000 Lieferanten ohne ihr Wissen einem "Screening" ihrer Stammdaten unterzogen worden waren. In 300 Fällen sei es dabei zu "Auffälligkeiten" gekommen, 116 davon hätten sich als relevant herausgestellt.












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.