Mit Hilfe von "klaren Ansagen" wolle man auch in die Landesregierung einziehen. Angesichts eines "Schwarz-Roten Chaos-Systems", das es derzeit gebe, werde es wichtig sein, die FPÖ in der Regierung zu haben. Sollte der Proporz nicht abgeschafft werden, sei er jedoch "lieber in Opposition", meinte Tschürtz. Er wolle "klare Trennlinien". Bezüglich der Abschaffung des Proporzes werde man nach Parteienverhandlungen sehen, wer künftig Partner für die FP sein könnte.
Bei der Sicherheit ortete Tschürtz Handlungsbedarf und wiederholte seine Forderung nach Wiedereinführung von Grenzkontrollen, wenn auch nur zeitweise. Er schlug auch vor, leer stehende Gebäude bei den Grenzkontrollstellen zu nützen. Darin könnten Schulungszentren für die Polizei oder ein Bezirkspolizeikommando eingerichtet werden. Tschürtz verlangte auch eine Aufstockung der Kriminalpolizei sowie Personal für rund 250 unbesetzte Planposten. Die FP wolle, "dass niemand mehr, der einen Einbruch begeht, auf freiem Fuß angezeigt wird."
Fahne, Brauchtum und Heimatland Burgenland "respektieren"
Eine der wichtigsten Forderungen sei jene nach "burgenländischen Arbeitsplätzen für Burgenländer zuerst". Im Sozialbereich trat der FP-Chef für ein "Landeserziehungsgehalt" und eine bessere Förderung von Familien am Arbeitsplatz ein. Bei der Pflege wolle man einen Lehrberuf einführen. Ginge es nach den Freiheitlichen, sollte der Musikschulunterricht für Kinder künftig gratis werden, so Tschürtz. Dies würde den "Brauchtums"- und "Heimatgedanken" verstärken.
Um über die Bevölkerungsentwicklung nachzudenken, regte der FP-Chef ein "Institut für Heimatsicherung" an. Dieses solle sich mit der Blickrichtung auf den Zeitraum 2015 bis 2020 auch mit der Frage befassen, "wie viele Ausländer verträgt das Burgenland?" Ein "Heimatschutzgesetz" soll zudem unter Androhung von Verwaltungsstrafen sicherstellen, dass jeder, der im Burgenland wohne oder sich hier aufhalte, die Fahne, das Brauchtum und "das Heimatland Burgenland zu respektieren" habe.









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